Ach wie schön war doch das vergangene Wochenende. Party war angesagt, genauer gesagt der 30. von Mr. Scotch, der mich auch unweigerlich an meinen unmittelbar bevorstehenden 31. Geburtstag erinnerte. Es war eine sehr lange Partynacht, die erst mit dem Sechsuhrläuten der unbarmherzigen Bamberger Kirchen am Sonntagmorgen ihr Ende fand. Es war eine sehr feucht fröhliche Partynacht zwischen kostenlosem Wodka-Red Bull und Ein-Euro-Jägermeistern. Als um 10 Uhr laut und deutlich die Schallwellen meines Weckers mein Hörorgan penetrierten, da hätte mancher sicherlich hochgradig genervt dieses Zeitgerät aus dem Fenster geworfen. Doch ich nicht, ich war glücklich! Glücklich, dass ich nach wenig Schlaf aufgewacht bin, ohne dicken Brummschädel und ohne niederschmetternde Mattheit. Nein, nichtsdergleichen, ich war fit. Fit und glücklich, weil ich mich endlich wieder einmal fühlen konnte als wäre ich erst 21 und könnte solche Angstrengungen noch locker mit meinem Prime-Time-Körper wegstecken.