Backereimobbing


Wer freut sich nicht, morgens vor der Arbeit einen Bäcker seines Vertrauens zu besuchen und inmitten des Duftes frischer Backwaren aus der reichhaltigen Auswahl sein Frühstück zu selektieren. Dabei hat ja jeder so seine Präferenzen, ich persönlich halte es eher mit dem einfachen anstatt groß kreativer Backkunst mit der sich Backstubenbetreiber selbst verwirklichen wollen. Dennoch ist mir in letzter Zeit nicht verborgen geblieben, dass die Bamberger Bäckerinnung offensichtlich eine gezielte Mobbingskampagne gegen mich fährt. Da stehe ich im Loskarn kaufe ein sensationell leckeres Gebäck auf Mürbteig und Käse um am kommenden Tage erneut mit dem Wunsch nach dieser Leckerei aufzukreuzen. Doch was sagt die Fachverkäuferin “Des hammer nur gestern kabbd, war von annä Bestellung“. Kurze Zeit später stehe ich beim Beck, entdecke ähnliches Gebäck inkl. dezenter Paprikaschärfe und habe mich sogleich verliebt. Einmal, gekauft, zweimal gekauft, beim dritten mal war es aus dem Sortiment genommen. Also weiter zum Fuchs, wohlschmeckende Kunigundenringe erworben. Doch auch hier beim dritten mal die Auskunft der  leider nur vorrübergehenden Sortimentsführung. Statt dessen finde ich dort nun solche perverse Kompositionen wie mit Käse, Ananas und Kochschicken überbackene Laugenstangen. Igit! So bleibe ich nun hier mit der quälenden Frage nach dem “Warum” zurück. Ich finde es nervig und frustrierend und hoffe dass der gute Herr Beckstein niemals auf die Idee kommt meinen Lieblingsamerikaner aus dem Sortiment zu nehmen.

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