Unsere Mannen der Brose Baskets stehen im Halbfinale. In einer immens intensiven Serie am Rande des Nervenzusammenbruchs, hat die die Qualität und Routine gegen die “irren” Hagener mit 3 – 1 zugesetzt.
Betrachtet man aufmerksam die Bilanz von insgesamt 16 gespielten Vierteln in der Play-Off Serie, dann hat Bamberg davon 5 für sich entschieden, Hagen deren 4, die restlichen 7 waren allesamt relativ ausgeglichen. Das sagt viel über die Serie. Es waren aber immer wieder brutale Bamberger Läufe, in der die Brose-Akteure ihre ganze Klasse ausspielen konnten zur rechten Zeit um dem Tabellenachten in drei Spielen den Todesstoß zu verpassen.
Ruhiger gespielt
Gestern, im entschiedenen Spiel in der neuen Trendheimspielstätte “Ischehölle” haben Flemings Mannen gleich zu Beginn klar gemacht, wer das bessere Team ist. Vom 11-34 Rückstand haben sich Davin White, David Bell und Co. nie mehr erholt. Endlich hat sich der Serienmeister nicht von der Hagener Hektik anstecken lassen sondern konsequent die Systeme und den Vorteil am Brett ausgespielt.
Die großen Vier
Sharrod “Wackelkopf” Ford war kaum zu stoppen, wenn er konsequent Lust dazu hat der Herr der Bretter zu sein. Wer hätte zu Saisonbeginn gedacht, dass der US-Amerikaner uns mit 18.5 ppg, 6.5 rpg und 2.0 bpg durch diese Serie trägt?!
Überhaupt waren des die großen Vier, die Bamberg ins Halbfinale gebracht haben. Neben dem besagt Ford über die Serie auch die erfahrenen Spieler Nachbar (18.3 ppg, 5.0 rpg – trotz desolater 3er-Quote von 17%!), Gavel (16.8 ppg, 4.5 apg) und Jacobsen (13.5 ppg, 5.3 rpg).
Fokus aufrecht erhalten
Gegen die den FC Bayern München ist es notwendig, auf der Leistung der letzten Partie aufzubauen. So unbequem Hagen als Gegner auch war, muss man schon attestieren, dass die Bayern eine Nummer größer sind. Die doppelte Pesic-Truppe um Spielmacher Tyrese Rice (18.7 ppg, 4.3 apg im Viertelfinale) wird kaum weniger Dampf machen und versuchen diese und weitere Schwachstellen im Bamberger Spiel zu nutzen. Umso wichtiger wäre es für die Franken mit einer vollen 6er-Ausländerrotation in die Halbfinalserie zu gehen. Bei Matt Walsh muss durchaus Skepsis angebracht sein, aber wenn A.J. Ogilvy fit wäre, hätte Bamberg einen langen Mann mehr gegen die FCB-Centergarde.
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