Kino

Constantin Film

Kino: Fack ju Göthe


Gestern war ich mal wieder im Kino. Die Freundin durfte den Film aussuchen und hat sich für “Fack ju Göthe” entschieden. Keine schlechte Wahl, wie sich in einer Stunde und 59 Minuten heraus stellen sollte.

Handlung

Die Story des Film ist einfach erzählt: Gogo-Tänzerin Charlie, Freundin von Knacki Zeki Müller versteckt die Beute eines Bruchs auf einer Baustelle. Blöderweise steht nach der Entlassung just dort eine brandneue Schulturnhalle. Also beschließt Zeki die Chance zu nutzen und möchte sich als Hausmeister an der Schule bewerben um einen “Beuteholtunnel” zu graben. Dummerweise gibt es eine kleine Verwechslung und plötzlich hat er den Job als Aufhilfslehrer. Dabei entpuppt sich schnell, dass der “neue Lehrer” exakt die Schikane-Methoden und die Sprache der schwer erziehbaren Jugendlichen der bildungsfremden Schichten im Repertoire hat. Nach und nach findet er Gefallen an seinem Job und auch an der Referentarin Lissi Schnabelstedt. Das Happy End zeichnet sich schnell ab.

Cast

Eine Reihe von Köpfen der deutschen Schauspielerelite können hier überzeugen. Allen voran die wunderbare Karoline Herfurth, die als strebsame und etwas weltfremde Referentarin und liebevolle Art nervt und die Rolle par Exellence verkörpert. Ebenso start Katja Riemann als desillusionierte Direktorin Gudrun, Uschi Glas als “fertige” Lehrererin Ingrid Leimbach-Knörr zwischen Suizid und Klapse und heiße Gogo-Tänzerin Charlie, die von Jana Pallaske “verkörpert” wird. Elyas M’Barek als Hauptdarsteller lebt und stirbt zugleich mit seiner extrem coolen und überzeichneten Rolle des immer netter werdenden Ex-Knackies. Da konnte der Schauspieler grundsätzlich schon mal nicht viel falsch machen, wirkt jedoch insgesamt ein wenig flach und – durchaus gewollt – klischeehaft.

Fazit

Insgesamt ein ziemlich witziger Film der ein schönes Kinovergnügen für alle verspricht, die einfach mal wieder lachen wollen und keinen großen Tiefgang an die Story erwarten. Klasse wie der Regisseur bestimmte Millieus aus der heutigen Jugend auf die Schippe nimmt und diese an der Nase herum führt. Zwei Stunden Spielzeit sind durchaus außergewöhnlich für eine deutsche Komödie. Dabei beeindruckt, dass der Film zu keiner Minuten unangenehme Längen aufweist und die Zeit wie im Fluge vergeht. Klasse Vorstellung!

4 von 5 Sterne

Kino: Lone Ranger


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Zugegeben, ich war etwas skeptisch ob mir dieser Film gefallen würde. Zum einen bin ich nicht der allergrößte Johnny Depp Fan, zum anderen fand ich damals “Wild Wild West” einen der schlechtesten Filme der jemals gedreht wurde. Um es gleich auf den Punkt zu bringen, meine Befürchtungen wurden entkräftet. Die langen 149 Min. vergehen durchaus rasant. Die Story an sich lässt auch kaum Raum für Längen und ein Wild West Szenerie ist mal eine nette Abwechslung zum Action-Einerlei der USA-Filmindustrie. Action gibt es auch genug in diesem Streifen und der wurde von Gore Verbinski wirklich klasse in Szene gesetzt. Es ist schon ziemlich spektakulär wie die Dampflok entgleist und sich durch die Prärie malmt oder die Kampfszenen auf den rasenden Zügen inszeniert wurden. Dazu gibt es immer eine gehörige Portion Slapstik, für sie sich vor der Indianer in der skurrilen Kombi mit dem Lone Ranger verantwortlich zeigt. Es darf also nicht nur der Atem angehalten sondern oft auch lauthals gelacht werden. Dazu ist die Story in einen schönen Erzählrahmen verpackt und die Landschaftsaufnahmen mehr als beeindrucken.

Wenn man also mal wieder viel Film im Kino sehen will und dabei durchaus gut unterhalten mit einem Lächeln wieder aus dem Saal gehen will, dann darf man sich Lone Ranger durchaus antun.

Meine Wertung: 3,5 / 5 Sternen

Foto: Disney


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Die gute OMEGA-Taschenuhr läuft wieder wie geschmiert und macht ordentlich Tick-Tack. Klasse Arbeit vom Uhrmachermeister des Juwelier Triebel am alten Rathaus.
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Kinotipp: 007 Skyfall


143 Minuten bester Bond zwischen klassischer britischer Ausprägung und modernen Bedrohungslagen im Stile von MI6-Leaks, die kurzweilig unterhalten und den geneigten 007 Fan fesseln. Diese kommt anders daher und ist zugleich ein typischer Vertreter seiner Reiher. Die starke, männliche Hauptfigur James wirkt zu Beginn eher gealtert und geschwächt, nur um sind furious wieder zum Dienst im Geheimdienst Ihrer Majestät zurück zu melden.

Spielen mit Bildern

Regisseur Sam Mendes unterstreicht diesen Zwiespalt nicht nur in der Szene, als Bond den neuen, jungen und nerdigen Q erstmals in der National Gallery vor William Turners berühmtes Gemälde “The Fighting Temeraire” trifft, wo ein jüngeres Dampfschiff ein altes Schlachtschiff zur Verschrottung schleppt.

Überhaupt lebt Skyfall auch von der Macht der Bilder, die wohl noch nie so durchdacht und wirkungsvoll waren. Natürlich gibt es wilde Verfolgungsjagden, reichlich Schusswaffengebrauch und überraschenderweise nur ein echte Bondgirl, aber Szenen wie ein Schattenkampf im Wolkenkratzer in Shanghai, die Bootsfahrt durch das Lichtermeer in Macao oder die düsteren Nebelstimmung Schottlands sind ein echter Hingucker.

Es wird familiär

Die Story kommt, für einen Bond, wenig abstrus aber klasse inszeniert daher. Kein Bösewicht, der die Weltherrschaft an sich reißen will, statt dessen ist es diesmal schon fast emotional und persönlich wie in einem Heimatkrimi. Ein Trend, der seit Daniel Craigs Übernahme der Figur bereits zu beobachten war und seine Fortsetzung findet. Zu den bekannten Gernes Action und Thiller gesellt sich fast noch das Drama hinzu. Dementsprechend stark treten auch die Figuren auf: Von Bond über M bis hin zum, von Javier Barden exzellent gespielten, Bösewicht Silva.

Klassiker inklusive

Nett sind die vielen kleinen Anspielungen auf Bond-Filme vergangener Tage. Egal ob Q 007 erklärt, dass explodierende Kugelschreiber nicht mehr zeitgemäß sind, es mit der klassischen Dschunken-Einstellung, aus “Der Mann mit dem goldenen Colt”, übers Chinesische Meer zur Bösewichtinsel geht oder Bondgirl Severine wie damals Kim Basinger als Klaus-Maria-Brandauer Geliebte, gefesselt im Innenhof ihrem Schicksal entgegen blickt. Natürlich darf auch der wunderschöne silberne Aston Martin DB5 samt legendären Schleudersitzknopf nicht fehlen.

Mehr möchte ich nicht verraten. Der Film wird nicht nur eingefleischte Bond-Fans begeistern, sondern auf Freunde hochklassiger Thriller in sein Bann ziehen. Absolute Anschauempfehlung!

Foto: Constantin Film

Kino: Ich glaub ich werd´ selig!


Foto: Constantin Film

Am Wochenende war ich mal wieder im Kino. Nicht in einem der großen, der bekannten Kinoketten, sondern im kleinen und gemütlichen Odeon, wo es noch Bamberger Bier und Gümmitierchen in Einzelstückzahl für fünf Cent als Garnierung gibt. “Wer´s glaub wird selig” war die Wahl für die gemeinsame Samstagabendunterhaltung mit der Freundin und das nicht nur weil sie diesen Nachnamen im Pass stehen hat. Komödien von Marcus H. Rosenmüller versprechen stets besonderes Amüsement ohne dabei in Klamauk zu verfallen. Um es gleich vorweg zu sagen, wir wurden nicht enttäuscht und unsere Schmunzel- und Lachmuskeln heftig strapaziert.

Die lustig-bitterböse Geschichte ist dabei so köstlich erzählt, dass man fast selbst selig wird. Selig, weil man frei nach dem Filmtitel die Story mit allen Schnapsideen, Pleiten, Pech und Pannen einfach so glauben möchte. Ein Wintersportparadies, das seit Jahren ohne Schnee ist. Ein Dorf in den der Ladenbesitzer neidisch nach Altötting blickt, weil der Kollege dort drei mal pro Woche und nicht nur dreimal pro Monat beliefert wird. Ein wahnsinnig lustiger und eigentlich ganz toller Plan wie alles besser wird. Die nicht ganz so heilige tote Daisy in Form der faltigen Hannelore Elsner, Christian Ulmen als liebenswerter Tollpatsch, seine Hummer kochende Ehefrau, fünf weitere einfältige aber durchaus sympathische  Dorfbewohner.  Der schrullige Abgesandte des Vatikans mit Kontinentverbot und nicht zuletzt der sympathische heilige Vater selbst der sich am Sessellift um sein verlorenes Schäfchen kümmern. Nicht unerwähnt sollte auch die Pornoschwägerin bleiben, deren filmisches Machwerk bei der männlichen Dorfbevölkerung  Kultstatus genießt und die die Fantasien der Penisträger galoppieren lässt.  Fällt hier eigentlich nur mir eine frappierende Ähnlichkeit zu einer real existieren Begebenheit auf?! (Anm. d. Red.)

Ende gut alles gut. So wird Daisey – soviel darf man wohl sicherlich verraten – am Ende keine Heilige, aber das tut dem Filmspaß keinen Abbruch. Zwar wirkt das Storyboard rational insgesamt etwas übertrieben, im Rausch des so liebevoll gezeichneten Films neigt der Zuschauer jedoch man fast zwangsläufig zur Feststellung, dass die Story totsicher und genial durchdacht ist und man würde es selbst ganz genauso tun, wenn man genug Eier in der Hose hat. Wer also Lust auf herrlichste Ulmen-Unterhaltung  mit ein wenig bayerischem Lokalkolorit hat, für den sind die paar Euro Eintritt bestens investiert und er wird selig den Kinosaal wieder verlassen.

Bewertung: 4,5/5

Offizieller Trailer:

Kino: Die Eiserne Lady


Für unsere Generation ist sie schon fast in Vergessenheit geraten, dabei war sie jahrelang das Synonym für das Vereinigte Königreich, lange bevor Queen Elizabeth II. als leuchtende Ikone wiederentdeckt wurde: Margaret Thatcher.

Es ist ein toller Film, Merryl Streep hat ihren Oskar als beste Hauptdarstellerin wahrlich verdient. In welcher Bandbreite des Alters sie die ehemalige britische Premierministerin dargestellt hat, ist wirklich beeindrucken – egal ob als ehrgeizige und kraftvolle “Staatsmännin” oder als verwirrte, von Alzheimer geprägte Seniorin, die sich mit ihrem verstorbenen Gatten unterhält.

Man weiß am Ende nicht, zu welchem Chambre “Die Eiserne Lady” zu zählen ist. Am besten würde wohl Drama passen, da alle Situationen im Leben der Karrierefrau Thatcher stets als Erinnerung der dramatisch gealterten Oma Maggi gezeichnet wurden, die nicht über den Verlust des geliebten Gatten hinweg kommt.

Tolle Bilder, in denen die bunte Robe immer wieder aus vielen dunklen Anzügen heraus sticht wechseln sich mit Echtaufnahmen von gewalttätigen Demonstrationen oder des Falkland-Kriegs ab. Fast schon Symbolisch für die gesamte Bandbreite von “Eiserne Lady”.

Auf jeden Fall ein echter Filmtipp, nicht nur für Merryl Streep Fans und Anhängern der britischen Lebensart, der kurzweilig den Aufstieg, Niedergang und die Tragödie des Alters einer der bedeutendsten politischen Persönlichkeiten Europas darstellt.

4 von 5 Punkten.

Universal

Film: Rubbeldiekatz


Universal

Seit “Tootsi” wissen wir alle, dass Travestiekomödien, in denen ein Mann eine Frau spielen muss und in latenter Angst vor dem Entdecktwerden agiert, bestens funktionieren. So ist auch dieser Film ein wahrlicher Spaß, beste Film-Belletristik mit hervorragenden Besetzungen, viel Witz, Charme und Ironie.

Herrlich wie der Regisseur die Nazifilm-Wut der US-Filmbranche auf die Schippe nimmt und Herr Hitler Frau Matthias Schweighöfer anschmachtet. Klasse wie coole US-Regisseur dauergrinsend-dümmlich überzeichnet wird, herrlich wie der schwule Kostumschneider oder die abgedrehte Agentin der echten weiblichen Hauptdarstellerin auftritt.

Doch der Film verpackt mehr, er verpackt eine niedliche Love- und eine amüsante Familienstory um vier, etwas durchgeknallte Eisbären-Fans Brüder mit VW Pritschenwagen, einem Faible fürs Wintergrillen und einer Selbstbefriedigungsliste.

Und dann gibt es diese Alexandra Maria Lara, die so wunderbar spielt. Welch ein Idiot muss dieser Typ in der Eröffnungsszene wohl sein, der auf einem Sofa eine dralle Blonde von hinten bumst und enttäuscht von Frau Voss, wie Alexandra Maria Lara im Film heißt, überrascht wird. Schuld an der ganzen Beziehungsmisere war natürlich der Hund.

Wie viele Männer- und Frauenträume haben sich wohl bei der sinnlichen Liebesszene in einer Luxussuite vereint, als sich Frau Lara und Herr Schweighöfer zu Sinatras “Strangers in the Night” bekrabbelten. Da stört auch selbst die Kätzchenenunterwäsche nicht.

Ich selbst wäre gerne an Frau Schweighöfers Stelle mit Frau Lara in dieser kleinen, dunklen und versifften Hamburger Bar gewesen. Nebst nebulöser Stangentänzerin, reichlich toowierten Barkeeper, Transe im Seniorenalter und rosa Plüschelefanten.

Wie kann es anders sein, das unfreiwillige Outing steht im Drehbuch. Das Happy End natürlich auch. Doch bis alle Stationen im Kasten sind, liefert der Film genug Komik und Gags um bestens zu unterhalten.

Filmkritik “Resturlaub”


Lange hat Bamberg auf den gestrigen Tag gewartet. Um 20 Uhr war es so weit, der Film zu Tommy Jauds Kultbuch “Resturlaub” feierte inklusive Staraufgebot der Hauptdarsteller Premiere. Der Autor selbst hat es nicht verpasst mit seinem Mahr´s Bräu-Shirt-Strip den richtigen Auftakt zu setzen. Alle waren sie gekommen die It-Menschen Bamberg, der Bierbaron Michel, der Bäckerprinz Loskarn, der Bücherkonig Reichert, die rasende Reporterin Nüsslein, der Franken-Spielberg Peter, Szeneboy Capito, Anchorman Ehlers und viele mehr.

Unter tosendem Applaus des Kinosaals 1 kam der erste Superstar im Film. Bamberg, in Form einer Einstellung des Alten Rathauses. Wenig später ging es weiter im lokalpatriotischen Freudentaumel, Mahr´s Bräu Brandings allerorts beim Junggesellenabschied, der nicht in Nemberch stattfinden konnte, weil das dem geneigten Franken für “unter die Woche ja viel zu weit wech” ist. Als dann noch Bambergs Olli Kahn Double (Karl-Heinz G.) in der Seppelpeters Pförtz´-Besprechungs ins Bild kam und die Gummi-Puppe im Live Club besoffen vom Stuhl fiel, war eines klar. Der Film kann nur gut werden.

Herrlich wie Maximilian Brückner den Pitschi mimte, Arne seni Fränkisch zelebrierte und die Ente das tat, was eine Ente eben so tut: Quaken. Und das alles in einem Rahmen, aus dem viele Filme fallen. Witzig genug, um lauthals zu lachen, aber dennoch an der Kitschgrenze vorbei schrammend. Einzig Dave Davis als Rudi Völler- und Fußball verrückter Pfarrer ging mir ein wenig zu weit oder wie es Parkwächter Checko ausdrücken würde, “des kost in Bamberg fei net moch´n”.

Weit wech, und schon wären wir bei 3 Grad in Buenos Aires. Gespannt haben wir auf sie gewartet, auf die beiden Frauen mit den anderen Postleitzahlen. Luna und Adelheit. Keine von beiden hat enttäuscht. Traum und Alptraum lagen selten so nah beieinander und Pitschi Greulich mittendrin, oder eher drunter. Nicht wenige Männer würden ganze Tabasco-Flaschen rektal aufnehmen, um nur einmal kurz von Fräunlein Winiger entblößt an eine Glasscheibe gepresst zu werden. Hier der verrückte Maitre de Tierfrisur, dort der Createur de Zur Hirsch, alle filmcharakterlichen Slalomstangen umspielt der Hauptdarstellen mit Leichtigkeit und symphatischer Naivität eines echten Bamberger Bu´s in der Ferne. In der Ferne von Buenos Aires. Herrlich dieser Orte der Tango-Kathedrale oder die Amosphöre der Sprachschule. Ich fühlte mich zeitweise gedanklich in meine Entdeckerzeit in Budapest zurück versetzt und dachte so bei mir, a bisl Tango bin i fei aa.

Das Tagträumen hat ein Ende, ich war in Bamberg, im roten Kinosessel 21 in Reihe H mit leerer Popcorn Tüte und Pitschi dank ordentlich Lufthansa-Werbung auch wieder hier, nur fünf Radminuten entfernt. Zurück von seinem Abendteuer am beschaulichen Pfahlplätzchen. Hier erwartet der geneigte Resturlaub-Leser das baldige Filmende, doch der Regisseur macht noch ein paar dramaturgische und durchaus mitreißende Extrarunden durch die Bamberger Altstadtstraßen und oberfränkischen Kornfelder.

Ein sehenswertes Filmwerk mit dem Top-Star Bamberg und mächtig Lokalkolorit. Mit einem Mahr´s Bräu Resturlaub-Sondereditionsbier stoße ich jetzt auf Jaud, den jungen Seppelpeter, Pitchi, Rudi Völler, Adelheids Pille, Taxi, die Ente und noch viel mehr an und wünsche Euch eine ebenso herrliches Kinovergnügen.

Foto: resturlaub-film.de | Downloads