Kunst und Kommerz

Eine neue Heimat für die Zeitschriften


Lange habe ich vermieden einen Zeitungsständer zu erwerben. Zum einen fand ich diese Objekt stets etwas altbacken, zum anderen verlagere ich mich immer mehr auf den digitalen Konsum am Tablett oder Smartphone. Trotz aller Anstrengungen, haben sich diverse Magazine langsam aber sich im italienischen Couchtisch gestapelt und in mir eine Verlangen nach “Verräumen” ausgelöst.

Gewissenhaft das Internet durch gestöbert fiel die Wahl auf den Koziol “Milano”. Eine modernen und zugleich klassischen Zeitungsständer aus der Odenwalder Kunststoff-Designerschmiede. Farblich passt das Grau perfekt zum Schöner Wohnen Farbton “Manhattan” im Wohnzimmer. Und mit ca. 35 – 40 € Straßenpreis ist die Investition in eine schöne neue Heimat für die Zeitschriften durchaus moderat.

Koziol Onlineshop: Zeitungsständer “Milano”

GNTS – Germany’s next top smartphonecase


Mein Smartphone ist mir ziemlich wichtig und wenn ihm etwas passieren würde, dann würde mich das mittelschwer treffen. Ergo versuche ich es stets in “Plastikwatte” zu packen, damit es all seine Einsätze, auch die robusten wie Sandkerwa, gut übersteht.

Zwei Komponenten

Bisher habe ich immer auf die Otterbox gesetzt. Außen Hartschale, innen Silikon. Extrem “rugged”, aber nicht immer ganz so elegant. Deshalb habe ich mich auch nach einer Alternative “für den Business-Einsatz” umgesehen und bin auch den relativ neuen Hersteller Spigen gestoßen. Zwar scheint das Case etwas weniger Hülle zu bieten, dafür sieht der Zweikomponentenbausatz schlanker und chiqer aus. Die Gummierte Hülle, die guten Grip liefert, wird von einem Rahmen aus Hartplastik umrandet, der sehr stabil wirkt und in verschiedenen Farben zu haben ist. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und die Spaltmaße sind hervorragend. Das Smartphone sitzt bombensicher im Case.

The Galaxy neo Hybrid is designed to highlight the curves of the Galaxy S4. It fits precisely onto the phone for a natural and sleek look. – spigen.com

Protections meets Style

Wer also ein Smartphone Case sucht, das Schutz und Stilfaktor vereint, der ist bei Spigen mit der “Neo Hybrid” gut aufgehoben und muss bei Amazon knapp 22 Euro berappen. Ich selbst habe mir mittlerweile auch noch die komplett schwarze Variante zugelegt weil mit das Gesamtpaket so gut gefällt. Daumen hoch!


Barbie im Bambados

Der Barbie-Job

Manchmal gibt es auch lustige Momente im Job. Man nehme eine Filmtour einer bekannten Mädchenspielzeug-Marke in einem örtlichen grünen Ökobad zum Anlass. Dann erfreut man die Freundin, dass sie nach 20 Jahren ihre alte Barbie-Kiste vom Dachboden holen und Figuren, Klamotten und weitere Ausrüstungsgegenstände sortieren und anprobieren darf.

Im Büro macht man die die Redaktionskolleginnen glücklich, weil sie sich in Kindheitserinnerungen schwelgen, im Bad und Büro das verantwortliche Personal, weil sie was zum Lachen haben und ich nur noch “Ken” heiße. Und zu guter letzt dürfen meine Kollegin und ich uns beim Fotoshooting noch von Grundschulkindern “dissen” lassen, dass wir noch mit Barbies spielen.

Kleine Frau, große Wirkung.

Izzy – eine neue Wohnung für die Digicam


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Meine Nikon V1 und Zubehör haben, nach ein wenig Suche, ein neues cooles Zuhause von der finnischen Marke Golla gefunden. “Izzy” ist eine nahezu maßgeschneiderte Fototasche in leuchtend gelb.
Außen beschichtet und wasserabweisend, innen aufteilbar inklusive Reißverschlußfach und dabei vor allem nicht zu groß. Genau richtig für eine Systemkamera mit Zubehör wie Blitz, zweites Objektiv und Speicherkarte.

Produktseite auf www.golla.com

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

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Ulrich Tukur ist zweifelsohne einer der allerbesten deutschen Schauspieler. Egal ob als TV Kommissar mit Gehirntumor im Tatort, als skrupelloser Stasi-Mann bei Das Leben der Anderen oder vielen weiteren herausragende TV- und Kinoproduktionen, Tukur bleibt durch seine Rollen stets nachhaltig in Erinnerung.

Nur wenige wissen, dass neben der Schauspielerei seine Liebe der Revue- und Tanzmusik der 1920iger – 50er Jahre gilt. Davon konnte, nein durfte sich Bamberg zu Beginn dieser Woche überzeugen. Zusammen mit seinen skurril wirkenden Rhytmus Boys schmetterte der Schauspielstar mit Klavier, Elektroorgel und Ziehharmonika ein herrliches Stück nach dem anderen, irgendwie zwischen Melancholie, Beschwingtheit und Klamauk. Unterbrochen von hervorragenden und aberwitzigen, teils grotesken Bühnenspieleinlagen mit schier unbeschreiblichen Albernheiten. Wunderbar leicht, aber gar nicht seicht und dennoch schwer zu begreifen und schon gar nicht zu beschreiben. Grandios!

Selten ist es zu beobachten, dass bei einem Konzertereignis Menschen jeglicher Generation und sozialen Milieus einhellig die Köpfen im Rhythmus bewegten – von der Omi mit Krücken bis hin zum jungen Studenten. Das Quartett hat es auf jeden Fall geschafft generationsübergreifend zu begeistern und mit  ihren Theatereinlagen die Lachmuskeln des Publikums aufs äußerste zu strapazieren.

Note: 1 mit *



Beoachtungen aus der Mediaberatung


Ich blicke nun auf fast ein Jahr Mediaberatung in der fränkischen Provinz zurück. Darf ich mich vorstellen, ein verwunderter, teils frustrierter und vollen Ideen und Visionen steckender Berater für Cross- und Online-Media. Es gibt in der Tat Unternehmen, die zwar über eine stattliche Mitarbeiterstab verfügen, jedoch im Bereich Marketing und vor allem Online schwach auf der Brust wie Mena Suravi sind.

Sie sind teilweise auch versaut und desillusioniert von der Fülle an mehr oder weniger seriösen Media-Angeboten. Da werden zahlen kolportiert die fernab jeder Realität sind, da werden Kunden in Jahrespakete genötigt, da werden wissentlich ungeeignete Medien aufgeschwatzt, um eine möglicht hohe eigene Provision einzustreichen. Medienberater steht auf den meisten Visitenkarten und klingt bei genauerem Hinsehen manchmal wie blanker Hohn. Allein mit 50-60 regionalen Media-Angebote sind örtliche Geschäftsleute jeden Monat konfrontiert. Man muss sich schon fragen, wie es die Geschäftsleute hier eigentlich noch schaffen ihrem eigenen Business nachzugehen.

Dabei wird häufig mit Mondpreisen und Megarabatten argumentiert, viel zu wenig wird die Frage nach dem gestellt, was der Kunde in seiner spezifischen Situation eigentlich braucht. Viel zu wenig wird Mediaberatung mit Marketingfachwissen angeboten. Viel zu wenig wird miteinander an individuellen Gesamtkonzepten gearbeitet, stattdessen gibt es ein Hauen und Stechen, dass jeden Buds Spencer Film zum Kindergeburtstag mutieren lässt. Unsere Kunden müssen sich auf die Beratung verlassen können, eine Beratung die Zielgruppen, Kommunikation- und Mediawirkung berücksichtig; eine Beratung die nicht beim Sales aufhört, sondern fortlaufend eng begleitend mit kontinuierlicher Erfolgsanalyse ist. Zumindest einen grauen Peter muss man jedoch auch vielen Geschäftsleuten zuschieben. Sie sind teils noch zu sehr im klassischen Denken”columns x mm and forget” verhaftet und möchten sich oft selbst kaum Gedanken um ihre eigene kommunikative Außenwirkung machen.

Diese sollten sich auch die vielen Verkäufer machen, welche Erwartungshaltung sie als MedienBERATER bei den potentiellen Kunden wecken. Dass viele Kunden überrascht sind, dass sie eine Analyse und Beratung erhalten anstatt ein “los machen sie das” zeigt, dass viel falsch läuft.

Sex sells… a lot!


Heute habe ich ein wirkliches Best Practise Beispiel für gelungende und ansprechende Online Werbung gefunden. Die Mode Brand Jack & Jones macht sich rührenderweise Sorgen um die männliche Fitness und möchte uns mit einem ansprechenden Online-Fitness-Programm so in Form bringen. Ganz zufällig möchten sie damit auch noch ihre körperbetont geschnittenen Produkte an den Mann (im wahrsten Sinne des Wortes bringen). Zu beginnt der Kampagne steht dieses kleine Video, in dem die Marke auf unerwartete Nebenwirkungen ihrer neuen Männermode hinweist und zugleich ihre ganz eigene Art der “Social Responsibility” verbreiten.

Animiert vom dort dargestellten Worst Case, darf sich der geneigte Mann dann im Jack & Jones Fitness Club (< unbedingt klicken!) dann ran ans Werk machen und kommt nicht nur ob der körperlichen Übungen ins Schwitzen. Die leicht bekleidete, brünette Fitness Trainerin , die über den Bildschirm hüpft und uns audiovisuell mehr als anspricht, trägt deutlich zum Seelenheil jedes männlichen Wesens bei – und das in vier verschiedenen Stilrichtungen.

Insgesammt eine wirklich gelungene Online Kampagne, bei der die Zielgruppe (Mann) “passgenau” angesprochen wird (so wie sie es eben gerne hat) und ein netter Zusatznutzen suggeriert wird. Sex sells… a lot!

 

Endlich…


Im Herbstkatalog 2008 habe ich bei Eddie Bauer ein schönes Jäckchen erspäht – gewachst und dunkelgrün. Also gleich online gegangen, Bestellvorgang in gefühlten 19 Schritten abgeschlossen und vor dem finalen klick lapidar darauf hin gewiesen worden “Angebot ausverkauft”. Wohlgemerkt war das bereits im August!

Nun ja, ein Jahr später blättere ich wieder den Eddie Bauer Katalog durch und entdecke freudestrahlend erneut die gleiche Jacke. Wieder habe ich mich umgehend an Online-Bestellportal gemacht, bin die gefühlten 19 Schritte gegangen und siehe da, vor dem letzten Klick kam wiederum die ernüchternde Nachricht “Angebot ausverkauft. Wiederum im August.
Mittlerweile ist es 2010, wir schreiben den August und ich werfe mal wieder den obligatorischen Blick in den US Klamottenkatalog. Auf Seite 32 finde ich wiederum, im Seitenlayout seit zwei Jahren unverändert, diese Fieldjacke unter der Artikelnummer 169281X für  konstante € 169, die als perfekt für einen langen Spaziergang angespriesen wird. Nach einigen Stunden des überlegens, ob ich den dritten Versuch wagen sollte und ob ich den dritten Korb des Warenkorbs verkrafte, habe ich mich dann doch mutig entschlossen den Bestellprozess in Angriff zu nehmen. Kummuliert machten das dann gefühlte 57 Schritte. Diesmal hat zu meiner großen Freunde sogar der letzt Klick funktioniert, ohne jegliches Zurückweisen des Online-Interface. Ich freu mich schon, aber diese jäh durch eine E-Mail unterbrochen wird, dass der Artikel meiner Begierde momentan nicht Lieferbar sei. Ich müsse 3-4 Wochen warten. Uff…

Und heute war es endlich soweit, nach gut 3 Jahren des versuchten Jackenkaufs – mittlerweile habe ich ca. 6 andere Modelle erworben und wieder zum Anbieter wegen Nichtgefallens zurück gesandt – kam endlich die Lieferung im dünnen Pappkarton.  Jetzt kann ich endlich aufbrechen zu den langen Spaziergängen, wie probagiert. Ende gut, alles gut.