Besuchstipp: Coburger Designtage


Lange war mein Verhältnis zu Coburg ambivalent. Als junger Student an der FH Coburg war mir die Stadt zu klein und irgendwie auch zu spießig. Heute ist mein Bild ein anderes. Ich bin geradezu zum Coburg-Fan mutiert. Vor allem die vielen hochwertigen Veranstaltungen, die vor allem in der Sommersaison fast wöchentlich in der herrlichen Stadtkulisse stattfinden, zieht mich immer wieder Richtung Norden.

Design in der Industrieanlage

Statt mondäner Schlossplatzatmosphäre war diesmal urbaner Industrieanlangen-Flair angesagt.  Seit dem 27. Mai laden die Coburger Designtage in den ehemaligen Lagerhallen des alten Güterbahnhofs. Noch bis 1. Juni gibt es in dieser super Location großes Coburger Design und Innovationen aus allen Richtungen und in vielen Variationen zu sehen. Dabei stellen sowohl etablierte Unternehmen, aber auch junge Talente der örtlichen Fakultät ihre individuellen Stücke aus. Wer sich das ein oder andere Designerstück gleich mit nach Hause nehmen will, der wird von den moderaten Preisen überrascht sein.

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Ge-Flasch-t

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Wir trinken durchaus gerne einmal das ein oder andere Glas Wein. Das ist kein Wunder. Denn meine Freundin Janina stammt aus der obersten aller unterfränkischen Weinbauregionen, aus Sand am Main im Abt-Degen-Weintal stammt. Sie geht bei den hiesigen Winzern und den anhängigen Heckenwirtschaften ein uns aus. Nicht selten kommt es dabei vor, dass wir nicht nur leicht angeheitert, sondern auch mit ein paar Flaschen aus den Kellern den Heimweg antreten. Und im Gegensatz zur “just-in-time” Verwendung vor Ort, müssen wir Lagerhaltung in den eigenen vier Wänden betreiben.

Modular erweiterbar

Bisher haben wir die Flaschen eher unspektakulär ihrem Dasein überlassen, bis sie entkorkt bzw. entschraubt wurden. Nun haben wir nach einer schöneren Lösung gesucht und sich bei der deutschen Designschmiede Koziol fündig geworden. Die Polypropylen-Elemente unter dem Produktnamen “SET-UP” sind wunderbar praktisch und macht mit der Wellenform auch optisch einiges her. Das praktische Stecksystem ist zudem einfach erweiterbar. Eine ganze Wand kann damit problemlos verbaut werden und die Module gibt es in vielen verschiedenen Farben, von pflaume bis senfgrün. So kann das Falschenregal nicht nur wegen des Inhalts zum echten Hingucker werden.

Preislich orientiert sich das Koziol-Produkt am unteren Ende der Design-Skala. Jedes Modul besteht aus vier Steckelementen und schlägt mit circa 20 bis 25 Euro zu buche. Wir haben aktuell zwei Module übereinander im Einsatz.

Neue Eiszeit

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Wir sind keine dieser Besitzer eines der riesigen Kühlschrankgiganten, der neben einem Lebensmittelvorrat für mehrere Monate auch noch eine praktische Eiswürfelfunktion hat. Nein, unser Kühlschrank ist das Model “Ottonormalverbraucher”. Dementsprechend ist die Eiswürfelherstellung immer noch solide Handarbeit in unserem Haushalt. Mittlerweile habe ich viele Produkte hierzu ausprobiert. Von IKEA über Tchibo bis zum Designversand. Ich war meist recht schnell genervt von ihnen und habe sie rasch wieder im Müll entsorgt. Vor kurzem haben wir den “Eiswürfler” von Tupperware bei unseren Freunden Sanna und Rainer entdeckt. Vor ein paar Tagen durfte das Model in der Farbe violett bei uns einziehen.

Insgesamt ein ziemlich einfaches, aber durchdachtes Produkt zur Eiswürfelherstellung. Das Wasser wird oben durch eine große verschließbare Öffnung eingefüllt und eine Maximalmarkierung zeigt gut an, wann genug im Behälter ist. Klappe zu damit nichts mehr überschwappen kann und ab in das Tiefkühlfach. Auch das Lösen einzelner Eiswürfel ist kinderleicht. Dank der flexiblen Gumminippel an der Unterseite brechen die einzelnen Würfel völlig problemlos aus dem Behälter. Und das ohne, dass dieser – wie bei vielen anderen Produkten nötig – wild verbogen oder geknautscht werden muss. Somit wird auch immer nur exakt die Anzahl als Würfeln gelöst, die man wirklich benötigt und nicht mit einer Bewegung den kompletten Satz, wovon die Hälfte dann in der Spühle oder am Boden landet.

Für knapp 13 Euro ist der “Eiswürfler” eine wirklich lohnende Anschaffung für alle Eiswürfelhandarbeiter. Und die hochwertige Verarbeitung von Tupperware verspricht zudem ein langes Leben ins unserem Kühlfach. Der Sommer kann bei gekühlten Getränken also kommen.

Eine neue Heimat für die Zeitschriften

Viel Platz für Zeitschriften

Lange habe ich vermieden einen Zeitungsständer zu erwerben. Zum einen fand ich diese Objekt stets etwas altbacken, zum anderen verlagere ich mich immer mehr auf den digitalen Konsum am Tablett oder Smartphone. Trotz aller Anstrengungen, haben sich diverse Magazine langsam aber sich im italienischen Couchtisch gestapelt und in mir eine Verlangen nach “Verräumen” ausgelöst.

Gewissenhaft das Internet durch gestöbert fiel die Wahl auf den Koziol “Milano”. Eine modernen und zugleich klassischen Zeitungsständer aus der Odenwalder Kunststoff-Designerschmiede. Farblich passt das Grau perfekt zum Schöner Wohnen Farbton “Manhattan” im Wohnzimmer. Und mit ca. 35 – 40 € Straßenpreis ist die Investition in eine schöne neue Heimat für die Zeitschriften durchaus moderat.

Koziol Onlineshop: Zeitungsständer “Milano”

GNTS – Germany’s next top smartphonecase


Mein Smartphone ist mir ziemlich wichtig und wenn ihm etwas passieren würde, dann würde mich das mittelschwer treffen. Ergo versuche ich es stets in “Plastikwatte” zu packen, damit es all seine Einsätze, auch die robusten wie Sandkerwa, gut übersteht.

Zwei Komponenten

Bisher habe ich immer auf die Otterbox gesetzt. Außen Hartschale, innen Silikon. Extrem “rugged”, aber nicht immer ganz so elegant. Deshalb habe ich mich auch nach einer Alternative “für den Business-Einsatz” umgesehen und bin auch den relativ neuen Hersteller Spigen gestoßen. Zwar scheint das Case etwas weniger Hülle zu bieten, dafür sieht der Zweikomponentenbausatz schlanker und chiqer aus. Die Gummierte Hülle, die guten Grip liefert, wird von einem Rahmen aus Hartplastik umrandet, der sehr stabil wirkt und in verschiedenen Farben zu haben ist. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und die Spaltmaße sind hervorragend. Das Smartphone sitzt bombensicher im Case.

The Galaxy neo Hybrid is designed to highlight the curves of the Galaxy S4. It fits precisely onto the phone for a natural and sleek look. – spigen.com

Protections meets Style

Wer also ein Smartphone Case sucht, das Schutz und Stilfaktor vereint, der ist bei Spigen mit der “Neo Hybrid” gut aufgehoben und muss bei Amazon knapp 22 Euro berappen. Ich selbst habe mir mittlerweile auch noch die komplett schwarze Variante zugelegt weil mit das Gesamtpaket so gut gefällt. Daumen hoch!

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Der Barbie-Job


Der Barbie-Job

Manchmal gibt es auch lustige Momente im Job. Man nehme eine Filmtour einer bekannten Mädchenspielzeug-Marke in einem örtlichen grünen Ökobad zum Anlass. Dann erfreut man die Freundin, dass sie nach 20 Jahren ihre alte Barbie-Kiste vom Dachboden holen und Figuren, Klamotten und weitere Ausrüstungsgegenstände sortieren und anprobieren darf.

Im Büro macht man die die Redaktionskolleginnen glücklich, weil sie sich in Kindheitserinnerungen schwelgen, im Bad und Büro das verantwortliche Personal, weil sie was zum Lachen haben und ich nur noch “Ken” heiße. Und zu guter letzt dürfen meine Kollegin und ich uns beim Fotoshooting noch von Grundschulkindern “dissen” lassen, dass wir noch mit Barbies spielen.

Kleine Frau, große Wirkung.

Izzy – eine neue Wohnung für die Digicam


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Meine Nikon V1 und Zubehör haben, nach ein wenig Suche, ein neues cooles Zuhause von der finnischen Marke Golla gefunden. “Izzy” ist eine nahezu maßgeschneiderte Fototasche in leuchtend gelb.
Außen beschichtet und wasserabweisend, innen aufteilbar inklusive Reißverschlußfach und dabei vor allem nicht zu groß. Genau richtig für eine Systemkamera mit Zubehör wie Blitz, zweites Objektiv und Speicherkarte.

Produktseite auf www.golla.com

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Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

Ulrich Tukur ist zweifelsohne einer der allerbesten deutschen Schauspieler. Egal ob als TV Kommissar mit Gehirntumor im Tatort, als skrupelloser Stasi-Mann bei Das Leben der Anderen oder vielen weiteren herausragende TV- und Kinoproduktionen, Tukur bleibt durch seine Rollen stets nachhaltig in Erinnerung.

Nur wenige wissen, dass neben der Schauspielerei seine Liebe der Revue- und Tanzmusik der 1920iger – 50er Jahre gilt. Davon konnte, nein durfte sich Bamberg zu Beginn dieser Woche überzeugen. Zusammen mit seinen skurril wirkenden Rhytmus Boys schmetterte der Schauspielstar mit Klavier, Elektroorgel und Ziehharmonika ein herrliches Stück nach dem anderen, irgendwie zwischen Melancholie, Beschwingtheit und Klamauk. Unterbrochen von hervorragenden und aberwitzigen, teils grotesken Bühnenspieleinlagen mit schier unbeschreiblichen Albernheiten. Wunderbar leicht, aber gar nicht seicht und dennoch schwer zu begreifen und schon gar nicht zu beschreiben. Grandios!

Selten ist es zu beobachten, dass bei einem Konzertereignis Menschen jeglicher Generation und sozialen Milieus einhellig die Köpfen im Rhythmus bewegten – von der Omi mit Krücken bis hin zum jungen Studenten. Das Quartett hat es auf jeden Fall geschafft generationsübergreifend zu begeistern und mit  ihren Theatereinlagen die Lachmuskeln des Publikums aufs äußerste zu strapazieren.

Note: 1 mit *



Beoachtungen aus der Mediaberatung


Ich blicke nun auf fast ein Jahr Mediaberatung in der fränkischen Provinz zurück. Darf ich mich vorstellen, ein verwunderter, teils frustrierter und vollen Ideen und Visionen steckender Berater für Cross- und Online-Media. Es gibt in der Tat Unternehmen, die zwar über eine stattliche Mitarbeiterstab verfügen, jedoch im Bereich Marketing und vor allem Online schwach auf der Brust wie Mena Suravi sind.

Sie sind teilweise auch versaut und desillusioniert von der Fülle an mehr oder weniger seriösen Media-Angeboten. Da werden zahlen kolportiert die fernab jeder Realität sind, da werden Kunden in Jahrespakete genötigt, da werden wissentlich ungeeignete Medien aufgeschwatzt, um eine möglicht hohe eigene Provision einzustreichen. Medienberater steht auf den meisten Visitenkarten und klingt bei genauerem Hinsehen manchmal wie blanker Hohn. Allein mit 50-60 regionalen Media-Angebote sind örtliche Geschäftsleute jeden Monat konfrontiert. Man muss sich schon fragen, wie es die Geschäftsleute hier eigentlich noch schaffen ihrem eigenen Business nachzugehen.

Dabei wird häufig mit Mondpreisen und Megarabatten argumentiert, viel zu wenig wird die Frage nach dem gestellt, was der Kunde in seiner spezifischen Situation eigentlich braucht. Viel zu wenig wird Mediaberatung mit Marketingfachwissen angeboten. Viel zu wenig wird miteinander an individuellen Gesamtkonzepten gearbeitet, stattdessen gibt es ein Hauen und Stechen, dass jeden Buds Spencer Film zum Kindergeburtstag mutieren lässt. Unsere Kunden müssen sich auf die Beratung verlassen können, eine Beratung die Zielgruppen, Kommunikation- und Mediawirkung berücksichtig; eine Beratung die nicht beim Sales aufhört, sondern fortlaufend eng begleitend mit kontinuierlicher Erfolgsanalyse ist. Zumindest einen grauen Peter muss man jedoch auch vielen Geschäftsleuten zuschieben. Sie sind teils noch zu sehr im klassischen Denken”columns x mm and forget” verhaftet und möchten sich oft selbst kaum Gedanken um ihre eigene kommunikative Außenwirkung machen.

Diese sollten sich auch die vielen Verkäufer machen, welche Erwartungshaltung sie als MedienBERATER bei den potentiellen Kunden wecken. Dass viele Kunden überrascht sind, dass sie eine Analyse und Beratung erhalten anstatt ein “los machen sie das” zeigt, dass viel falsch läuft.