Die kleine Schwarze


Ich war auf der Suche nach einer neuen Kamera, die das Portfolio nach unten abrunden und so klein und variabel ist, dass sie immer dabei sein kann. Häufig ist bereits das rumschleppen von Systemkameras (ich hab eine Nikon 1 der V-Serie) lästig, von der Last einer globigen DSLR ganz zu schweigen. Das Anforderungsprofil war einfach, wohl wissend um die Einschränkungen dieser Klasse: maximal Hemdtaschengröße und 10 bis 20-fach Zoom. Eben genau das richtig für Städtetripps, Strandurlaube oder Bergtouren um in wenigen Sekunden ein paar schöne Impressionen, ohne höheren Fotografieanspruch, einzufangen. Nachdem ich einige Modelle angesehen hatte war die finale Wahl zwischen Canon PowerShots und Sony Cybershots. Letztendlich fiel meine Wahl auf die Sony Cybershot WX 350.

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Kleine Abmessungen

Zum einen ist sie vom Volumen her mit Abstand die kleinste Kamera in der Reisezoomklasse, zu anderen hat sie so angenehme Features wie 20-fach Zoom, W-LAN, NFC, starker Akku, Full-HD Video mit 60 Frames pro Sekunde und brauchbarer Weitwinkel. Die 18,2 MP Auflösung sind dabei nur sekundär, ebenso dass ich hier keine manuellen Einstellungen vornehmen kann. Dafür gibt es die anderen Kameraklassen.

Die Kamera ist wirklich klein (96 x 55 x 26 mm)-  mein Smartphone ist deutlich größer – und passt in jede Hemd- und Hosentasche oder Handtasche der Freundin. Dabei ist sie mit 164 g (inkl. Akku und SD-Card) ein echtes Leichtgewicht und sieht auch noch gut aus. Für sehr große Hände könnte die Bedienung problematisch werden, weil die Knöpfe klein sind und es keine Gripflächen gibt. Für mich (1.81 m Körpergröße) ist die Bedienung noch in Ordnung.

 

Große Brennweite immer dabei und nützliche Zusatzfunktionen

Natürlich stößt die Bildqualität an ihre Grenzen. Meine Nikon 1 ist hier klar überlegen und ein DSLR oder Vollformat erst recht. Bei gutem Wetter macht die Sony WX350 aber sowohl beo 25 mm wie auch bei 500 mm Brennweite ordentliche Bilder, die als Urlaubsschnappschuss allemal taugen. Selbst in Situationen mit schwierigeren Lichtverhältnissen oder diesigem Wetter kann sie ein Motiv noch einfangen. Ich bin vor allem glücklich mit dem großen Zoom auch wieder weiter entfernte Details einfangen zu können und das ohne Objektivwechsel und großes Gepäck. Die Leistungsstärke des Blitzes ist für diese Klasse gut, dennoch sollte man diese Kamera eher bei Tageslicht benutzen. Die Panorama-Funktion ist kein High-Light, hier bekommt man mit dem Smartsphone und Google Sphere deutlich bessere Ergebnisse.

Schön bei der Sony WX350 ist eben vor allem die Mobilität und der “Ready-to-shoot”-Modus, ohne dass man sich zum Sklaven moderner Technik macht. Das Übertragen von Fotos über WLAN oder NFC auf mein Smartphone oder Tablet ist wirklich prima und vor allem im Urlaub eine prima Sache um direkt Bilder online zu stellen oder zu versenden. Alles in allem auf jeden Fall eine Empfehlung für jeden, der in der Reisezoomkameraklasse vor allem eine platzsparende Lösung sucht. Anspruchsvolle Fotografen werden mit der Bildqualität – vor allem beim Rauschen – unterhalb der Systemkameraklasse aber nicht glücklich werden. Für das Modell muss man aktuell knapp über 200 Euro investieren.

Mit dem BMW i3 auf Testfahrt


Elektrisch durch den Stadtverkehr könnte die Zukunft der Mobilität sein. Ich habe das Szenario bereits einmal mit dem brandneuen BMW i3 testen können. Dabei war das, oft kritisierte, Fahrgefühl durchaus vielversprechend und auch das fehlende Motorengeräusch war eher angenehm als irritierend. Das leichte Surren erinnerte sogar ein wenig an Science Fiction. Besonderd beeindrucken ist die Beschleunigung an den Ampeln. Ein kurzes Antippen des Gaspedals und innerhalb weniger Sekunden ist das Auto bei 70 bis 80 km/h, während die Verkehrsteilnehmer hinter einem, noch bei der Gangsuche sind. Das geht richtig ab, ähnlich wie bei einer Achterbahn. Zu meiner Verteidigung muss ich anbringen, dass ich extra auf Landstraßen mit Ampeln in der 100er-Zone ausgewichen bin um die Beschleunigung zu testen. Ebenso beeindruckend ist die Durchzugskraft des Elektroautos auf 120 bis 130 km/h – bei 152 km/h Spitze ist übrigens Ende.

Aufmerksamkeitserreger mit praktischen Mängeln

Ein Hingucker war das Vehikel allemal. Während sich nach einem Porsche 911 heute niemand mehr umdreht, hatte ich im i3 durchaus Aufmerksamkeit und die Gelegenheit zu Small Talk. Cool ist dabei auch der Innenraum mit großen Displays und extrem leichten Materialien, die aber manchmal nicht ganz so hochwertig wirken wie ein hochwertiges Wurzelholzdekor. Auch die fehlende B-Säule und die somit umgekehrt zu öffnenden Türen im Fond sind ein netter Gag, jedoch unpraktisch, weil sich die hinteren Insassen nur sehr beschwerlich selbst aus dem modernen Fahrzeug befreien können. Auch eine Art Kindersicherung. Der Kofferraum ist, wie bei allen Elektroautos klein, reicht aber für einen Wocheneinkauf und eine Kiste Bier aus.

Das Zeug zum sehr, sehr teuren Zweitwagen

Für den Einsatz als Zweitwagen für den Transfer von der Wohnung zum Arbeitsplatz oder für Einkäufe ist das Auto auf jeden Fall geeignet, für lange Autobahnfahrten aufgrund des Topspeeds und der begrenzten Reichweite eher nicht. Zwar hat mich das Fahrgefühl im Stadtverkehr durchaus überzeugt, aber bei einem Listenpreis des Testwagens von 55.709 €, bleib ich aus rein wirtschaftlichen Gründen wohl noch einige Jahre beim normalen Benzin-Automobil.

Mein Ferrari


Mein alter Schuco Ferrari. Inspiriert von einem FT Artikel beim Aufräumen wiedergefunden.

I declare open the games…


Viel Spaß schien Queen Elizabeth an Abend der Eröffnungsfeier nicht zu haben, zumindest wenn man nach ihrem Gesichtsausdruck urteilen mag. Vielleicht war es die vorgerückte Stünde, vielleicht das Fehlen ihrer Palasthunde, der Sprung aus dem Heli mit Daniel Craig oder das laute Rock und Pop Spektakel, dass mit der traditionellen Garden Party im Buckingham Palace nicht viel gemeinsam hatte. Spaß hatte aber wohl der Rest der Welt an dieser grandiosen Eröffnungsfeier. Bunt, laut, rockig, cool, geil! Kein Vergleich zu dem steifen und langweiligen Zeremoniell in Peking vor vier Jahren. Gebannt blieb man am Fernseher kleben und staunte Minute für Minute über die atemberaubende Choreografie, die witzigen Ideen und den latent vorhandene Britischen Humor. Well Done!

> ZDF Mediathek: Sehenswerter Kurzfilm 007 holt die Queen ab und bringt sie ins Station.

> SZ Fotoblog zur Eröffnungsfeier mit klasse Bilder.

Die Olympischen Ringe wurden geschmiedet, 007 stürzt sich mit der Queen aus dem Heli ins Olympiastadion hinaus, echte Tiere, Mr. Bean am Keyboard, geile Mucke von Prodigy bis zum Schlussakkord von Paul McCartney als die ganze Welt “hey Jude” zu singen schien.  Die Wohl beeindruckendste Show in der modernen Menschheitsgeschichte haben die Briten gestern abgeliefert und es hat riesen Spaß gemacht das heitere Treiben zu verfolgen. Es stellt sich nur die Frage, wo war Borat in seinem grünen Einteiler?

In Bezug auf Bekleidung wurde beim Einmarsch der Nationen einiges geboten. Deutschlands sportliche Ausgehuniformen bleiben gewöhnungsbedürftig, erinnern sie doch durchaus an Papers boys & girls mit dem blauen und rosa Plastiklook. Schlimmer trat das britische Olympiateam ins Rund, ein Mix aus Amorkostüm ohne Flügel, 80iger Jahre Tennis-Chiq und römischen Toga-Look. Da waren die Royals oben auf der Ehrentribüne doch um einiges eleganter und stilvoller gekleidet, allen voran die Queen. Ebenso modisch ganz groß für mich der Auftritt von David Beckham, als wohl bestangezogenster Skipper der See-(Fluß)fahrtsgeschichte und die Olympioniken aus Indien mit ihren kräfigen gelben Turbans.

Leryn Franco

Hübsch anzusehen waren aber nicht nur die Stoffe, sondern auch in die Inhalte, die damit verpackt wurden. Italien hat sich als die Nation präsentiert, die in der Summe die hübschesten Athletinnen besitzt. Neben auffällig vielen gut aussehenden Kampfsportfrauen kam die Miss Fahnenträgerin London 2012 eindeutig aus Paraguay: Leryn Franco. Bildhübsch und zielsicher beim Speerwurf. Deren Name steht sicherlich auf einigen der 150.000 Kondome, die es nach Berichten im Olympischen Dorf für die W(B)ettkämpfe geben soll.

Let the games begin – auf dem Parkett, dem Rasen und in den Laken!

Twitteraschung


Dieses Foto mit nebenstehenden Text habe ich vergangene Woche nach dem Check-In ins JOHN F. Hotel in Berlin bei Path gepostet und via Twitter verbreitet.

Wenige Minuten später erreichte mich folgende Twitter-Nachricht:

ARCOTELHotels ARCOTEL Hotels
@emdzei – ja vielen Dank! Zum schlafen das Bett & zum entspannen der Sessel? :) Tollen Aufenthalt Ihnen! Beste Grüße ARCOTELHotels Team 

Ich war überrascht und auch erfreut über den direkten Dialog. Eine wahrlich positive Userexperience und das Hotel wird mir positiv in Erinnerung bleiben. Einfacher und effektiver Kundendialog und CRM.