Technikspaß

Jabra Solemate Mini

Rezession: Jabra Solemate Mini


Mit der Soundqualität der On-Board-Lösungen meiner mobilen Geräte war ich stets unzufrieden – egal ob ich Musik hören oder etwas in der Mediathek ansehen wollte. Zwar liegen auf meinem Schreibtisch zwei hochwertige Kopfhörervarianten von Teufel und Marshall (In-Ear), aber manchmal möchte ich auch in den schnellen und problemlosen Soundgenuss kommen, ohne mein Ohr zu belegen. Und alles möglichst mobil!

Guter Sound bei wenig Volumen

Dem Amazon Cyber Monday ist es geschuldet, dass ich mir die Jabra Solemate Mini (Jabra Website) bestellt habe. Statt 99.- € UVP wurden diese für 59.- € angeboten und zu diesem Preis habe ich zugegriffen. Dafür gibt es eine kleine Soundbox mit ordentlich Bumms (natürlich in Relation zur Größe). Es ist fast ein wenig verwunderlich, wo der Solemate Mini diese Kraft aus den 125 x 53 x 60 mm Abmessungen her nimmt. Bluetooth und NFC machen das verbinden mit dem Notebook und dem Smartphone super einfach. Die gummierte Oberfläche und der gerillte Fuß – in dem sich auch noch versteckt ein normales Anschlusskabel mit Klinkensteckern befindet – sorgen auch auf schrägen und glatten Oberflächen für einen sicheren Stand.

Klein und mobil

Der Sound ist gut, um Klassen besser als die Lautsprecher am Smartphone oder selbst hochwertige eingebaute Notebook-Speaker. Wirklich toll dabei ist, dass man den Jabra Solemate Mini einfach überall mit hin nehmen kann. Egal ob man draußen im Freien ein wenig Musik genießen möchte oder man sich unabhängig von der Soundquelle in der Wohnung bewegt. Einfach nur die kleine Box mit in die Küche,  ins Bad oder ins Schlafzimmer mitnehmen und ununterbrochen weiterhören.

Zudem kann der Jabra Solemate Mini auch noch als wirklich funktionale Freisprecheinrichtung verwendet werden. Insgesamt macht das Produkt einen wirklich sehr hochwertigen Eindruck, angefangen von den Verpackungsmaterialien bis hin zur Gehäusehaptik. Einzig eine Titelsteuerung fehlt, aber das ist mein Speakern dieser Kategorie auch kein absolutes muss und bisher in der Praxis nicht negativ aufgefallen.

Insgesamt ein nettes Spielzeug für jeden, der irgendetwas zwischen On-Board- und High-End-Sound sucht und dabei nicht ständig Kopfhörer tragen möchte.

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Saug Robbi saug


Ja, wir haben ein paar Probleme. Zum einen haben wir kaum Freizeit, zum anderen bessere Hobbies als uns mit dem Staubsauger durch die ca. 70 qm Bodenfläche unserer Wohnung zu kämpfen. Also haben wir uns nach reiflicher Überlegung für die Anschaffung eines Staubsaugroboters entschieden. Wochenlang haben wir YouTube Videos analysiert, Testberichte studiert und Amazon Kundenbewertungen hoch und runter gelesen. Im Endeffekt fiel die Wahl auf die US-Marke iRobot, die auch für US-Militärrobotertechnologie verantwortlich ist.

Dank eines zufälligen Media Markt Angebots, das nochmals 50 € günstiger war, als der beste Onlinepreis, haben wir uns für das Spitzenmodell „iRobot Roomba 780“ entschieden. Vor allem deshalb, weil er sehr gut in den – manchmal etwas überzogenen – Tests auf glatten Böden und bei Staub- und Tierhaare (Manolo sei Dank) abschnitt. Weniger gut ist wohl das Testergebnis bei hochflorigen Teppichen, aber davon besitzen wir keine.

Roomba in Reinigungsaction

Viel Zubehör und Bedarfsgerecht

Die Verpackung kam sehr hochwertig daher, das Zubehör ist reichlich und durchdacht: Zwei Leuchttürme, die als Virtual Wall Zimmer definieren und Bereiche absperren können. HEPA Ersatzfilter, Reinigungsmaterial für die Bürsten und Ersatzbürsten. Mit seinen 33 Watt mag man ihm keine großartige Reinigungsleistung zutrauen, doch die Roboter haben ein anderes System. Der Schmutz und Staub wir durch zwei gegenläufige Bürste, eine mit Borsten, eine mit Gummilippen quasi in den leicht zu entleerenden Behälter eingekehrt – die Saugfunktion dienst lediglich zur Unterstützung.

Für das ca. 30 qm große Wohnzimmer braucht der neue Helfer etwa eine Stunde und fährt dabei scheinbar kreuz und quer durch den Raum. Die Steuerung erfolgt per Infrarot, so dass der Roboter jeden Punkt des Raumen von vier Seiten anfährt. Zusätzlich hat er noch eine kleine ausfahrbare Büste, mit denen er Ecken, Kanten und Stuhl- oder Tischbeine vom Schmutz befreit. Dieser wird dann einfach einsaugt, wenn nicht bei der ersten Route, dann bei der zweiten, dritten oder eben vierten. Selbst mit verschlingerten Lautsprecherkabeln unter meinem TV-Möbelstück hat er keine Probleme. Mit etwas Mühe, aber gekonnt fährt er darüber hinweg und meistert die Gefahrenzone.

Selbst über unseren 2 cm hohen Eco-Button der TV- und Hifi-Steckdosenleiste kommt er hinweg. Gemerkt haben wir das, als plötzlich der Fernseh ausging und wir beim Nachsehen das On-Licht vermisst haben – der Roboterverrichtete unterdessen in dieser Region gerade seinen Dienst.

Wie gut er dabei selbst in die hinterste Ecken kommt, beweist das Zutagebringen sämtlicher Hundegoodies, die Manolo immer in den hintersten Winkeln der Wohnung versteckt und die nach dem Saugvorgang wie angeschwemmtes Strandgut sichtbar werden.

Hindernisse erkennt der Roomba und nähert sich ihnen langsam an. Eine kleine Berührung mit dem gefederten Außenring gibt es zwar dennoch vor dem Richtungswechsel, jedoch sind selbst bei unseren weißen Lacktüren keinerlei Rückstände festzustellen.

Lediglich einmal war der iRobot bisher auf Abwegen und hatte seinen Weg nicht mehr zurück in die Ladestation gefunden. Zwischen WC-Sitz und zusammengewickelten Badezimmervorleger mit Schlaufen und Gummiunterseite eingewickelt, fand er keinen Ausweg mehr und schrie um Hilfe. Jetzt schütteln wir den Badvorleger einfach auf den Fliesen aus und legen ihn während des Saugvorgangs über die Badewanne.

Detailgalerie

Gute Reinigungsleistung und absolut zu empfehlen

Die Reinigungsleistung von Staub ist wirklich top. Wahnsinn,  wie viel neuen Staub der Behälter täglich vom Boden fischt. Da wird einem erst richtig bewusst, wie viel Schmutz jeden Tag in unser Reich getragen wird.

Der Roomba 780 ist zwar deutlich leiser als ein normaler Staubsauger, aber dennoch bei TV oder Musikgenuss störend. Das ist jedoch kein Problem, da wir den Roboter einfach täglich, wenn wir aus dem Haus gehen, anschalten (er lässt sich auch auf Uhrzeiten programmieren) und ihn seinen Dienst verrichten lassen. So haben wir abends eine schöne, saubere Wohnung.

Die Reinigungsleistung wird natürlich umso besser, je weniger störender Schnick-Schnack am Boden steht. Das ist in unserer Wohnung eh nicht der Fall und somit passen Bodenbeschaffenheit, Einrichtung und Roboter perfekt zueinander. Man muss sich natürlich schon bewusst sein, dass er gelegentliches Wischen nicht ersetzen kann, aber der Staube ist vom Boden, aus der Luft und somit auch von den Möbeln. Bisher können wir dieses Wunderwerk der Technik bei ähnlichen Bedingungen nur uneingeschränkt weiter empfehlen.