Mit dem Rücken zur Wand.


13 – 11 – 168

So lauten die Zahl, die viele Basketballfans gestern Abend und heute beschäftigen. Sie umschreiben die große Playoff-Heldentat einen großen kleines Mannes. Sage und schreibe 13 Punkte in Serie hat die Nr. 11 der Artland Dragons den Brose Baskets in Serie eingeschenkt. Dabei war der nur 168 cm lange David Hosten in der Schlußphase der Größte auf dem Feld und hat das Spiel fast im Alleingang gedreht.

Holstons Heldentaten entscheidend

Nach der erneuten 75-77 Heimniederlage steht der amtierende Meister, nach vier Titeln in Serie, plötzlich vor dem Ende seiner Ära. Dabei hat die Bamberger Mannschaft gestern endlich die Playoff-Eigenschaften gezeigt, die viele Anhänger lange angezweifelt haben. Spielmacher Jordan war spielfreudig, Sanders endlich präsent und alle Spieler haben mit vollem Einsatz um jeden Ball gekämpft, was mit Standing Ovation quittiert wurde. Bis tief in den letzten Abschnitt hatte Brose das Spiel im Griff.  Dann betrat David Holston die Bühne für seine Heldentat. Jeder, noch so kleinen Bamberger Fehler hat der Playmaker gnadenlos und maximal betraft hat. Die Zuseher waren Zeuge einer Vorstellung, wie sie sonst nur von europäischen Spitzenclubs mit Weltklassespielern zu erwarten ist.

Hände hoch!

Wer gegen Holstons Fade-Away-Würfe die Arme in der Verteidigung oben hatte und wer nicht:

  • Ford: Arme oben
  • Tadda: Arme oben
  • Jordan: Arme zu spät oben
  • Fischer: Arme unten, ausgespielt

Starkes Drachenkollektiv

Die Dragons spielen ohne Zweifel eine kontant starke Serie. Die vermeintlich kurze Rotation und gewohnte Leistungsvarianzen sind kein Faktor. Statt dessen liefern alle Kaderspieler einen wichtige Beitrag, es gibt keinen Ausfall im Team zu beklagen. Trainer McCoy hat die Mannschaft unglaublich gut eingestellt und versteht es die Bamberger Problemstellen ein ums andere mal zu seinem Vorteil zu nutzen. Mit dem Brot-und-Butter-Spiel “Pick-and-Roll” erzeugen die wieselflinken Guards immer wieder “Missmatches”. Entweder nutzt der Aufbauspieler selbst die Chance gegen den langsameren, größeren Gegenspieler oder sie setzen großen Mann am Brett effektiv in Szene. Neben Spielmacher Holston und Center King ist das aktuell gut harmonierende Kollektiv der Rede wert. Shooting Guard Graves (9.5 ppg) bietet Gavel eine unerbittliches Match-Up und jagt den Bamberger Star mit seiner Fitness quer über jeden Quadratmeter des Felds. Power Forward Lawrence Hill (11.5 ppg, 6.5 rpg, 0.9 bpg) ist der vielleicht meist unterschätzte Spieler der gesamten Liga. Auf dem Feld wirkt der Amerikaner extrem ruhig, ist aber vor allem durch sein variables Spiel (46 % Dreierquote) ungemein effektiv und begeht kaum Fehler.

Charaktertest am Sonntag

Manager Heyder hat das Spiel am Sonntag zum großen Charaktertest ausgerufen. Charakter hat die Mannschaft auf jeden Fall beim Sieg in Quakenbrück und auch im unglücklich verlorenen Heimspiel bewiesen. In manchen Phasen muss Bamberg abgeklärter agieren und seine Vorteile besser verteidigen. Gerade hier zeigten die Brose Baskets in dieser Saison immer wieder Schwächen, haben aber beim 1-1 Ausgleich bewiesen, dass es auch anders geht. Ein Charaktertest wäre die richtige Aufgabe für den alten Haudegen Goldsberry. Vor allem weil Smith mit unreifen Offensivaktionen und schwacher Verteidigung nicht überzeugen konnte. Trainer Fleming könnte aber auch weiterhin auf die bisherige Mannschaft vertrauen. Zum einen um Unruhe zu vermeiden und weil Smith’ Wurfqualitäten in schlechten Offensivphasen wichtig sein können. Egal wer sich das Trikot anzieht,   spielt Bamberg am Sonntag so, wie über 38 Minuten hinweg am gestrigen Abend, dann besteht eine wirklich gute Chance auf Spiel 5 am Dienstag in der heimischen Arena.

 

 

Vertrauenssache Bier


Es ist, als würde die Welt eines jeden Bambergers ins Wanken geraten. Eines der köstlichen Bamberger Biere soll ungenießbar sein!? Erhöhte Nitrosamin-Werte haben dafür gesorgt, dass ganze Chargen, mit mehreren Hektolitern, umsichtig aus dem Verkehr gezogen wurden (Bericht auf inFranken.de). Und dass, obwohl nie eine akute Gesundheitsgefahr für den Bierkonsumenten in der Region bestand, den – wie allgemein bekannt – durchaus einen überdurchschnittlichen Gerstensaftkonsum auszeichnet. Ohne Rücksicht auf eigene geschäftliche Belange hat Familie März hier sehr offen, klar und umsichtig für den Kunden reagiert. Dafür ein herzliches “vergelt’s Gott”. Genau dieses Vorgehen schafft nachhaltig Vertrauen beim Verbraucher und lässt Fehler einfach verzeihen. Bei den kleinen Handwerksbetrieben hat die Vernichtung und Rückrufaktion von größeren Mengen Bier ganz sicher andere wirtschaftliche Auswirkungen, als bei den Großindustrien dieses Landes. 

Bier als ehrliches Lebensmittel

Bamberger Biere, unter dem Mantel des Reinheitsgebots, sind sicherlich noch eine der wenigen Lebensmittel, die ehrlich und natürlich im Bauch des Endkonsumenten landen. Wenn sich die Verbraucher einmal die Zeit nehmen würde,  im Supermarkt die Inhaltsstoffe auf den gängigen Produkten zu studieren, dann müssten sie das große Kotzen bekommen. Unzählige Farb- und Zusatzstoffe sowie Unmengen an Industriezucker manipulieren eigentlich natürliche Produkte, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Mehr oder minder große Langzeitschäden für den Menschen eigentlich unausweichlich. Und dabei müssen viele Stoffe noch nicht einmal angegeben werden, der starken Lebensmittellobby der Großkonzerne in Brüssel und Berlin sei Dank. Dem Interessierten sei hier ein Besuch von “Foodwatch” empfohlen.

Fester Bestandteil der Genußregion

Es heißt nicht umsonst “Genußregion Franken”, hier gehören Bamberger Biere ohne Zweifel als fester Bestandteil dazu. Ich vertraue auch weiterhin auf das Spezial Bräu Bier und freue mich auf viele weitere Besuche der urigen Brauereigaststätte in der Oberen Königsstraße und vor allem des Spezi-Kellers am Stephansberg. Prost!

 

Beko BBL Awards 2013/14 – Kosmonauts Edition


Die Hauptrunde in fast zu Ende gespielt und die Play-Offs nahen rasant. Über die Sozialen Netzwerke vermeldet die Beko BBL schon fast im Stundentakt die individuellen Awards in dieser Saison. Damit wird es auch für mich Zeit, meine ganz persönlichen Auszeichnungen in den obligatorien Kategorien zu vergeben.

MVP: Reggie Redding (ALBA Berlin)

Das Schweizer Taschenmesser des Pokalsiegers spielt eine starke Saison in einem Topteam der Liga. Er gibt der Mannschaft nicht nur eine sichere Scoring-Option (12.2 ppg) im Backcourt sondern setzt auch noch seine Mitspieler gut in Szene (3.5 apg)  und packt am Brett (4.2 rpg) ordentlich zu. Kurzum, er ist der konstante Erfolgsgarant für den Höhenflug de Albatrosse und macht das Team zu einem der Topfavoriten auf den Titel. Co-Runner-Up: Malcom Delaney (FC Bayern München Basketball), Anton Gavel (Brose Baskets)

Beko BBL MVP: Malcom Delaney (FC Bayern München Basketball)
Kosmonaut Midseason MVP: Anton Gavel (Brose Baskets)

 

DPOY: D´Or Fischer (Brose Baskets)

Kein anderer Spieler der Liga verändert die Angriffsbemühungen der Gegner so nachhaltig wie der amerikanische Centerspieler des Meisters. In gut 20 Min. Spielzeit sammelt der 2.11 m lange Stirnbandträger 6.0 rpg und blockt seine Gegenspieler satte 2.7 mal. Dazu sitzt Fischer stets in den Köpfen der Spieler, die sich zweimal überlegen, ob sie gegen ihn in die Zone ziehen wollen. Runner-Up: Chris Kramer (EWE Baskets Oldenburg)

Beko BBL DPOY: Clifford Hammonds (ALBA Berlin)
Kosmonaut Midseason MVP: D’Or Fischer (Brose Baskets)

 

Offensiv-POY: Darius Adams (Eisbären Bremerhaven)

Der quirlige Aufbauspieler aus dem hohen Norden ist sowohl ein begnadeter Scorer (17.9 ppg) wie auch ein guter Spielmacher (3.8 apg), der seine Mitspieler in Szene setzt. Mit seinen nur 1.82 m fischt der Spielmacher zudem noch 4.2 rpg. Runner-Up: Isaiah Swann (New Yorker Phantoms Braunschweig)

Beko BBL OPOY: Darius Adams (Eisbären Bremerhaven)
Kosmonaut Midseason OPOY: Andy Rautins (Fraport Skyliners)

 

Most Improved POY: Danilo Barthel (Fraport Skyliners)

Der deutsche Flügelspieler der Frankfurter hat diese Saison einen riesen Schritt nach vorne gemacht und kommt auf stolze 11.4 ppg und 5.0. Im Vergleich zu vergangenen Saison schafft der 23-Jährige damit +7.1 ppg und +2.1 rpg. Damit ist er eine der tragenden Säulen der Fraport Skyliners. Runner-Up: Maxi Kleber (S.Oliver Baskets Würzburg)

Beko BBL MIP: Danilo Barthel (Fraport Skyliners)
Kosmonaut Midseason MIP: Larry Gordon (Phoenix Hagen)

 

Coach OY: Silvano Poropat (Mitteldeutscher Basketball Club)

Der Kroate steht mit einer Mannschaft, die viele als ersten Abstiegskandidaten vor Saisonbeginn eingeschätzt haben, nun mit einem ausgeglichenen Punktekonto am Rande der Play-Offs. Er hat die richtigen “namenlosen” Spieler gefunden und aus ihnen eine Mannschaft geformt, die konstant gute Leistungen in der Liga zeigt. Zudem hat er mit Angelo Caloiaro (14.5 ppg, 7.0 rpg) den wohl besten Steal in diesem Jahr aus der bulgarischen Liga geholt und auch mit der Nachverpflichtung des erfahrenen Spielmachers Marcus Hatten (13.7 ppg, 4.9 apg) ein goldrichtiges Händchen bewiesen. Runner-Up: Sacha Obradovic (ALBA Berlin)

Beko BBL COY: Silvano Poropat (MBC)
Kosmonaut Midseason Co-COY: Silvano Poropat (MBC), Gordon Herbert (Fraport Skyliners)

 

All-Beko-BBL-First Team:

PG: Malcom Delaney (FC Bayern München Basketball)
SG: Anton Gavel (Brose Baskets)
SF: Reggie Redding (ALBA Berlin)
PF: Angelo Caloario (Mitteldeutscher Basketball Club)
CE: D’or Fischer (Brose Baskets)

 

All-Beko-BBL-Second Team:

PG: Jared Jordan (Brose Baskets / Telekom Baskets Bonn)
SG: Darius Adams (Eisbären Bremerhaven)
SF: Larry Gordon (Phoenix Hagen)
PF: Jamel McLean (Telekom Baskets Bonn)
CE: Anthony King (Artland Dragons)

 

Jetzt wird es Zeit für alle individuell Ausgezeichneten für ihre Farben in den Play-Offs neue Heldentaten zu vollbringen. Letztendlich machen gute Spieler auch immer ihre Mannschaft besser und am Ende ist der einzige Titel der zählt, der Deutsche Meistertitel.

Kosmonaut

Albakiller a. D.


Gavels Verletzung im Gepäck ist das einzige Zählbare, war die Brose Baskets im Gepäck aus Ulm nicht nach Franken genommen haben. Kein Pokal, keine Ende der Diskussionen um den aktuellen Kader. Die Enttäuschung in Freak City sitzt tief und dass sogar der FT in aller Deutlichkeit kritische Worte abdruckte, ist ein Beleg für die ungenügende Mannschaftsleistung im Halbfinale. Erneut ist der Meisten von ALBA Berlin deutlich in die Schranken gewiesen wurde, das “Albakiller”-Label hat sich damit endgültig in den Ruhestand verabschiedet, a. D. quasi.

Der “Europäer” fehlt

Es fehlt in einer Gewissen Art und Weise der Schuss Genialität und Qualität, den Bamberg in den vergangenen Jahren im Kader hatte. Es mag durchaus platt klingen, aber die Komponente eines Spieler mit europäischem Spielwitz und Spielkultur geht Bamberg, seit dem gescheiterten Novica Velickovic-Reha-Experiment 2013/14, ab. In den letzten Jahren standen hierfür Namen wie Peja Suput und Boki Nachbar, die aus jeder Situation durch Basketball-Know-how oder individuelle Klasse eine Lösung aus dem Hut zaubern konnten, die den Gegner überrascht hat. Jetzt gibt es zwar insgesamt ein Plus an Athletik, aber gegen starken Defensivreihen scheit man als Mannschaft zu oft zu schnell mit dem Latein am Ende zu sein.

Gavel einzige Konstante

Nur Anton Gavel bildet von den Leistungsträgern hier eine positive Ausnahme. In jedem Spiel nimmt der die Rolle des Führungsspielers bereitwillig an und übernimmt Verantwortung auf beiden Seiten des Spielfeldes.  Ihm fehlt jedoch der verlässliche Side-Kick. Zu oft scheint der gebürtige Slowake in Drucksituationen auf sich alleine gestellt. Was wäre Batman ohne Robin und Alfred, was Colt ohne Howie und Jody, was das A- ohne das Team? Diese verlässlichen und konstant in Erscheinung tretenden zweiten und dritten Leistungsträger, mit denen Bamberg zu einer gefährlichen Hydra mutierte, fehlen aktuell.

Spannung scheint garantiert

Es ist durchaus spannend, wie sich dieser stark US-athletisch geprägte Kader bis zu den und in den Play-Offs entwickelt. Eine Prognose wäre geradezu töricht, zu groß erscheint die mögliche Varianz. Jetzt, Ende März sind anderen Spitzenteam im direkten Duell wohl einen Schritt weiter und smarter auf dem Feld. Kantersiege gegen Nicht-Topteams dürfen nicht darüber hinweg täuschen. Ein erster Test werden die kommenden 14 Tage, wenn das Team ohne sein Herz Anton Gavel in die Beko BBL-Schlachten ziehen muss. Wann, wenn nicht jetzt, wäre der Raum für weitere Spieler ihren Anspruch zu untermauern Führungsspieler und Leistungsträger zu sein.

Jordan – his assistness


Foto: Beko BBL
Foto: Beko BBL

Aufsteigender weißer Rauch von der Brose Arena hätte heute gut ins Bild gepasst. Zum einen durfte Wolfgang Heyder “Habemus Spielmacher” verkünden, zum anderen gab es die vergangenen Tage wohl viele rauchende Köpfe um den letzte Kaderplatz für den Kampf um Titel zu besetzen. Die Wahl viel auf Bonns Spielmacher Jared Jordan und damit auf die Variante “Nummer sicher”. Nachdem sich die sportliche Leitung im Sommer noch hier und da verkalkuliert hat wird man mit ihm kaum Überraschungen erleben. Unisono gilt der 1.88 m lange US-Amerikaner als bester purer Point Guard der Liga, der wie kein anderer das Spieler seiner Mannschaft leiten und beeinflussen kann. Damit schließt er ein Vakuum bei den Brose Baskets. Sein Vorgänger Zack Wright hat dies, bei aller spielerischen Qualität, nicht im erforderlichen Maße abrufen können.

Es ist ja bekannt gewesen, dass wir uns nach der Trennung von Zack Wright auf der Suche nach einem neuen Aufbauspieler befunden haben, um uns im Kampf um die deutsche Meisterschaft bestmöglich zu verstärken. In Jared Jordan haben wir die Idealbesetzung für die vakante Position gefunden. – W. Heyder

Neuer Impuls für das Bamberger Spiel

Unter Jordans Regie, sollte sich der knirschende Sand im Bamberger Uhrwerk merklich lindern. Mit seiner überragenden Übersicht ist er in der Lage die hervorragenden Shooter wie Gavel, Jacobsen oder Smith in der richtigen Situation zu bedienen und auch die Frontcourt-Asse Fischer, Ford, Zirbes und Harris dürfen sich über rege Zuspiele in luftiger Höhe freuen. Dass dabei auch Jordan selbst einen guten Wurf von der Dreierline (37,4 %) besitzt, eröffnet nochmals neue Räume für seine Mitspieler. Insgesamt ist der ehemalige Bonner einer der effektivsten Spieler in der Liga, auch weil er neben seiner herausragenden Assistrate (7.8 apg) mehr als ordentlich beim Rebound (3.6 rpg) zupackt und damit so manchen Center in der Liga hinter sich lässt.

In der Verteidigung wird dem 29-jährigen manchmal eine gewisse Robustheit abgesprochen. Hier in Bamberg steht ihm mit Gavel  ein überragender Verteidiger zu Seite und hinter ihm warten die beiden Abräumspezialisten Ford und Fischer als Versicherung in der Zone.

Quelle: Brose Baskets + edit
Foto: Brose Baskets + edit

Headcoach Fleming hat nun alle Strippen gezogen, um die Brose Baskets für den Kampf um beide nationalen Titel zu rüsten. Jetzt gilt es das Potential auch in Erfolge umzumünzen. Mit Jordan und Goldsberry hat der Übungsleiter nun gleich zwei erfahrene verlängerte Arme auf dem Spielfeld. Beide wissen genau, wie der Beko BBL Playoff-Hase läuft und der Neuzugang ist heiß auf seinen ersten nationalen Titel.

Beko-BBL Stats 2013/14:
10.0 Punkte, 3.6 Rebounds, 7.8 Assists
pro Spiel

Bonner Schriftverkehr

In Bonn hingegen bläst man, trotz rheinischen Karneval, Trübsal. Es ist die Rede von einem aufgezwungen Spielerwechsel, der eine neue Dimension im Gebaren der Beko BBL Klubs untereinander einläutet. Telekom Baskets Präsident Wiedlich erhebt diese Vorwürfe in einem offenen Brief, relativiert jedoch mit den Worten, dass die Sache zwar unüblich erscheine, jedoch nicht ungesetzlich sei. Die Trauer über den Wechsel seines wichtigsten Akteurs ist nachvollziehbar sollte durch eine stattliche Ablösesumme versüßt worden sein. Als Ersatz haben die Magentafarbenen bereits Eugene Lawrence verpflichtet.