Schwiizerdütsch sehen

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Ich bin männlich, 37 Jahre alt, wohne in Bamberg und bin bekennender Brillenträger. Demnach ist es schon ein festes Ritual nach zwei Jahren eine neue Sehhilfe zu ordern, vor allem nachdem ich den Optiker meines Vertrauens (Optik in der Austraße) in der Bamberger Innenstadt gefunden habe. Jetzt gab es wieder eine neue individuelle Brille für mich.

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Onliner – die Kundendenker


Seit ein paar Jahren bin ich nunmehr in Marketing- und Kommunikationsabteilungen zuhause und fachsimple gerne und regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. In diesen Abteilungen spielt sich viel gute Arbeit ab, aber eben auch manch Groteskes.

Zu oft werden Strategien an persönlichen Vorlieben von Vorgesetzen und Geschäftsführern ausgerichtet oder Kommunikation von Corporate Design Manuals diktiert, die oftmals am tatsächlichen Bedarf und dem technischen Kommunikationsfortschritt vorbei gehen. Häufig steht noch der Sender der Botschaft im Fokus anstatt sich voll auf die Empfänger, unsere Kunden, zu konzentrieren. Immerhin wird der ganze Aufwand für sie betreiben.  Aber nein, es wird sich an Altbewährten fest geklammert und zu wenig “Outside the Box” gedacht. Dabei dreht sich die Welt der Kunden, auch im regionalen Bereich, mittlerweile so schnell, dass viele Unternehmen damit eigentlich überfordert sind. Alleine die digitale Revolution der vergangenen Jahre ist fast schon beängstigend und die Smart Watch ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

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Trip in die Berchtesgadener Alpen – Sieben Hügel gegen viele Berge getauscht

Königssee und Watzmannmassiv

Wir – meine Freundin, unser Hund Manolo und ich – haben die sieben Hügel Bambergs ein paar Tage gegen die bayerischen Alpengipfel getauscht. Für mich sind die schroffen Berggipfel und saftigen Täler eigentlich die beeindruckendste Landschaft Deutschlands. Noch schöner als die beiden Küstenlinien im Norden oder das sächsische Elbsandsteingebirge, vielleicht auch weil mir die bayerische Gesamtkultur zwischen Gamsbart und Gastfreundschaft, Brotzeit und Bier irgendwie näher steht als das Treiben in anderen Landesteilen.

Mit Schirm, Charme aber ohne Melone

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Eigentlich ist es fast schon perfide am ersten Frühlingswochenende mit Temperaturen weit jenseits der zehn Grad und Sonne satt über ein trübsinniges Thema wie einen Regenschirm zu schreiben. Dennoch kann ich eine gewisse Begeisterung für einen kürzlich erworbenen Alltagsgegenstand nicht verhehlen, auch wenn ich ihn gerne zu Hause in der Ecke stehen lasse: der Schirm

Ein guter Schirm ist nicht nur ein praktischer Helfer in Gewittern oder Regenschauern, sondern auch eines der klassischen Herrenassesoirs. Nachdem der alte Schirm seinen Geist aufgegeben hat und ich meine Trockenheit über einen gewissen Zeitraum günstigen Produkten, ja sogar Werbeartikeln örtlicher Apotheken anvertraut habe, wollte ich wieder Qualität über mir wissen.

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Persönliche Gedanken zum Mauerfall

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Zugegeben, ich hatte das Privileg in der BRD ausgewachsen zu sein und gehöre wohl zu der letzten Generation, die wenigstens ein paar kleine Erinnerung an ein geteiltes Deutschland aus der Kindheit behalten haben. Generell gibt es in unserer Gesellschaft auch nach 25 Jahren – immerhin ein Vierteljahrhundert – immer noch eine unsägliche Debatte über “Ost” und “West” und unverständliche Antipathie auf beiden Seiten. Ich bin dankbar, dieses Ereignis miterlebt zu haben und bis heute täglich von kleinen und große Geschenken zu profitieren, die ich durch die Wiedervereinigung erfahren habe. Zeit mich ein wenig  zu erinnern:

1986

Ein Ballonwettbewerb der Deutschen Bundespost. Nachdem mein Papa erst dort und später bei der Telekom in Lohn und Brot stand, war es für den Sohnemann natürlich geradezu Pflicht bei jedem dieser Promo-Aktionen teilzunehmen. Wie es der Wind so wollte, flog der Ballon mit adressierter Rücksendekarte Richtung Osten über alle Grenzanlagen hinweg, genauer gesagt gute 100 Kilometer bis nach Röppisch im Kreis Saalburg-Ebersdorf. Eine Familie Hoffman war dann so nett und traute sich die Post zurück in den Westen zu schicken So entstand zwischen ihnen und meinen Eltern eine Freundschaft, die bis heute anhält. In vielen späteren Besuchen nach der Grenzöffnung dürfe ich bei diesen sehr netten Menschen Thüringer Klöse oder “grüne Wiese” probieren, den verschneiten Thüringer Wald sowie die ganze schöne Region kennenlernen und im Trabant S601 über das Schleitzer Dreieck brettern. Für die beiden Töchter gab es von mir vor der Wiedervereinigung immer  “Bravos” ins Paket und überspielte David Hasselhoff oder den Dirty-Dancing-Soundtrack-Kassetten.

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Reisebericht: Istanbul

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Spätestens seit dem James Bond Film Die Welt ist nicht genug”,wollte ich unbedingt die Metropole am Bosporus besuchen. Ende September haben meine Freundin und ich uns vier Tage in dieser riesigen Stadt gegönnt und es nicht bereut. In diesem Blog möchte ich einige meiner Erfahrungen teilen, vielleicht macht es den ein oder anderen neugierig oder es hilft bei der Reisevorbereitung.

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Kerwa ist nur einmal im Jahr…


Wer als Einheimischer oder zugereister kennt ihn nicht, den omnipräsenten Kerwaschlager, der die dicht gedrängten Massen in der Hemingway- oder Blaubar zum Rasen bringt und lautem Mitsingen nötigt. Heute ist der Tag nach der Sandkerwa und Zeit für eine kleine Bilanz.

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