Maxplatz – unser Quadrat soll schöner werden


Der Maxplatz in Bamberg hat schon für viele Diskussionen gesorgt. Wie soll er architektonisch aussehen, was darf in welcher prognostizierten Lautstärke darauf stattfinden oder kann das alles nicht einfach weg? Einsam und verlassen hat der gute „Max“ durchaus den Charme eines Aufmaschplatzes im Kleinsformat aus der Feder von Albert Speer: Weit und leer und in Quadratmuster unterteilt. Einzig der Brunnen, die Einfahrt zu einer Innenstadttiefgarage und ein paar Blumenkübel mit Baumbeplanzung bieten hier Widerstand fürs Auge an. Der andere Brunnen, mit dem ich als Kind einmal freucht-fröhliche Bekanntschaft bei den Bamberger Biertagen gemacht habe, wurde schon vor Jahrzehnten dem Erdboden gleich gemacht. Mein Mißgeschick war dafür aber wohl kaum verantwortlich.

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Neues Schmuckstück


Jahrezehnte lange habe ich mich immer über das seltsame „Geisterhaus“ hinter den Gärtnerfeldern zwischen Bamberg und Hallstadt an den Bahngleisen gewundert. Es war deshalb so markant, weil die Ruine unter einem Zeltdach vor sich hin zerfiel aber dennoch eine gewisse Schönheit ausstrahlte.

Gestern hab ich das erste mal gesehen, was die Eigentümer Andrea und Stefan Fiedler seit 2012 mit viel Eigenregie aus dem Baudenkmal „Aufseßhöflein“ gezaubert haben. Wahnsinn! Eine wunderschönes Beispiel, wie mit viel Eigeninitiative ein tolles Bauwerk wieder flott gemacht wird.

 

Mehr dazu:

Schutzgemeinschaft Alt Bamberg

BR „Rettung vor dem Abriss – Baudenkmäler in Bamberg“

Dadord rot-weiß aus Nemberch


Als geneigter Tatort-Fan habe ich freudig auf den gestrigen Tag hingefiebert. Meine Erwartungen an den ersten Franken-Tatort waren jedoch unausgegoren und es stellte sich die Frage, was hätte ich eigentlich erwarten sollen und sollte ich überhaupt etwas erwarten. Letztendlich bin ich unaufgeregt in den Krimiabend gestartet und muss gestehen, dass mir die erste Episode mit dem Nürnberger Ermittlungsteam wirklich gefallen hat.

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Wirtschaftsbyerat?


Eigentlich klingt die Idee prima: Ein Wirtschaftsbeirat für die örtliche Stadtpolitik. In Bamberg soll diese Gremium jetzt, in 2015 nach einer Beschlusslage aus dem Jahr 2001 installiert werden – also ganze 14 Jahre später. Eigentlich wäre das alleine schon ein Grund zum Stirnrunzeln, wer aber zuletzt die Kommunikation der Parteien und deren wortgewaltiger Schwergewichte über die gesamte Bandbreite der zu Verfügung stehenden Kommunikationskanäle verfolgt hat, bei dem mutiert die runzelig Stirn schnell zur Sorgefalte.

Die Leitidee eines Beirats für komplexe wirtschaftliche Fragestellungen ist lobenswert. Nicht jeder der gewählten Vertreter im Stadtrat kann ein Experte auf diesem reichlich anspruchsvollen und vielschichtigen Gebiet sein. Schließlich bildet auch der Rat lediglich einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung. Fehlendes Fachwissen bei Entscheidern wird durch Kompetenz im Beirat und dessen Beratungsfunktion ausgeglichen.

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Temporäres Naherholungsgebiet in Bamberg-Ost


In Bambergs Osten zwischen Gartenstadt und Schloss Seehof liegt nach dem entgültigen Abzug der US Army momentan der ehemalige Golfplatz brach. Während sich Brose-Guru Michael Stoschek und der Bamberger Golfclub noch im Duell um die zukünftige ursprüngliche Nutzung befinden, entdecken immer mehr Bürger aus dem Quartier das Gelände als willkommenes Naherholungsgebiet.

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