Dadord rot-weiß aus Nemberch


Als geneigter Tatort-Fan habe ich freudig auf den gestrigen Tag hingefiebert. Meine Erwartungen an den ersten Franken-Tatort waren jedoch unausgegoren und es stellte sich die Frage, was hätte ich eigentlich erwarten sollen und sollte ich überhaupt etwas erwarten. Letztendlich bin ich unaufgeregt in den Krimiabend gestartet und muss gestehen, dass mir die erste Episode mit dem Nürnberger Ermittlungsteam wirklich gefallen hat.

Foto: BR/Olaf Tiedje
Foto: BR/Olaf Tiedje

Zwar wird der Fall an sich kaum in die Tatort-Hall-of-Fame eingehen, aber die 90 Minuten waren durchweg unterhaltsam. Unterhaltsam auf eine angenehm unaufgeregte Weise und dennoch mit gewissen Pointen. Zuletzt waren mit viele Tatort-Folgen zu überdreht, zu viel Hollywood, thematisch zu weit weg. Da kamen die klassische Handlung zweier Famlientragödien 50 Kilometer weiter süd-östlich gerade recht.

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Besuchstipp: Coburger Designtage


Lange war mein Verhältnis zu Coburg ambivalent. Als junger Student an der FH Coburg war mir die Stadt zu klein und irgendwie auch zu spießig. Heute ist mein Bild ein anderes. Ich bin geradezu zum Coburg-Fan mutiert. Vor allem die vielen hochwertigen Veranstaltungen, die vor allem in der Sommersaison fast wöchentlich in der herrlichen Stadtkulisse stattfinden, zieht mich immer wieder Richtung Norden.

Design in der Industrieanlage

Statt mondäner Schlossplatzatmosphäre war diesmal urbaner Industrieanlangen-Flair angesagt.  Seit dem 27. Mai laden die Coburger Designtage in den ehemaligen Lagerhallen des alten Güterbahnhofs. Noch bis 1. Juni gibt es in dieser super Location großes Coburger Design und Innovationen aus allen Richtungen und in vielen Variationen zu sehen. Dabei stellen sowohl etablierte Unternehmen, aber auch junge Talente der örtlichen Fakultät ihre individuellen Stücke aus. Wer sich das ein oder andere Designerstück gleich mit nach Hause nehmen will, der wird von den moderaten Preisen überrascht sein.

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Ge-Flasch-t


Wir trinken durchaus gerne einmal das ein oder andere Glas Wein. Das ist kein Wunder. Denn meine Freundin Janina stammt aus der obersten aller unterfränkischen Weinbauregionen, aus Sand am Main im Abt-Degen-Weintal stammt. Sie geht bei den hiesigen Winzern und den anhängigen Heckenwirtschaften ein uns aus. Nicht selten kommt es dabei vor, dass wir nicht nur leicht angeheitert, sondern auch mit ein paar Flaschen aus den Kellern den Heimweg antreten. Und im Gegensatz zur “just-in-time” Verwendung vor Ort, müssen wir Lagerhaltung in den eigenen vier Wänden betreiben.

Modular erweiterbar

Bisher haben wir die Flaschen eher unspektakulär ihrem Dasein überlassen, bis sie entkorkt bzw. entschraubt wurden. Nun haben wir nach einer schöneren Lösung gesucht und sich bei der deutschen Designschmiede Koziol fündig geworden. Die Polypropylen-Elemente unter dem Produktnamen “SET-UP” sind wunderbar praktisch und macht mit der Wellenform auch optisch einiges her. Das praktische Stecksystem ist zudem einfach erweiterbar. Eine ganze Wand kann damit problemlos verbaut werden und die Module gibt es in vielen verschiedenen Farben, von pflaume bis senfgrün. So kann das Falschenregal nicht nur wegen des Inhalts zum echten Hingucker werden.

Preislich orientiert sich das Koziol-Produkt am unteren Ende der Design-Skala. Jedes Modul besteht aus vier Steckelementen und schlägt mit circa 20 bis 25 Euro zu buche. Wir haben aktuell zwei Module übereinander im Einsatz.

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Neue Eiszeit


Wir sind keine dieser Besitzer eines der riesigen Kühlschrankgiganten, der neben einem Lebensmittelvorrat für mehrere Monate auch noch eine praktische Eiswürfelfunktion hat. Nein, unser Kühlschrank ist das Model “Ottonormalverbraucher”. Dementsprechend ist die Eiswürfelherstellung immer noch solide Handarbeit in unserem Haushalt. Mittlerweile habe ich viele Produkte hierzu ausprobiert. Von IKEA über Tchibo bis zum Designversand. Ich war meist recht schnell genervt von ihnen und habe sie rasch wieder im Müll entsorgt. Vor kurzem haben wir den “Eiswürfler” von Tupperware bei unseren Freunden Sanna und Rainer entdeckt. Vor ein paar Tagen durfte das Model in der Farbe violett bei uns einziehen.

Insgesamt ein ziemlich einfaches, aber durchdachtes Produkt zur Eiswürfelherstellung. Das Wasser wird oben durch eine große verschließbare Öffnung eingefüllt und eine Maximalmarkierung zeigt gut an, wann genug im Behälter ist. Klappe zu damit nichts mehr überschwappen kann und ab in das Tiefkühlfach. Auch das Lösen einzelner Eiswürfel ist kinderleicht. Dank der flexiblen Gumminippel an der Unterseite brechen die einzelnen Würfel völlig problemlos aus dem Behälter. Und das ohne, dass dieser – wie bei vielen anderen Produkten nötig – wild verbogen oder geknautscht werden muss. Somit wird auch immer nur exakt die Anzahl als Würfeln gelöst, die man wirklich benötigt und nicht mit einer Bewegung den kompletten Satz, wovon die Hälfte dann in der Spühle oder am Boden landet.

Für knapp 13 Euro ist der “Eiswürfler” eine wirklich lohnende Anschaffung für alle Eiswürfelhandarbeiter. Und die hochwertige Verarbeitung von Tupperware verspricht zudem ein langes Leben ins unserem Kühlfach. Der Sommer kann bei gekühlten Getränken also kommen.

Eine neue Heimat für die Zeitschriften


Lange habe ich vermieden einen Zeitungsständer zu erwerben. Zum einen fand ich diese Objekt stets etwas altbacken, zum anderen verlagere ich mich immer mehr auf den digitalen Konsum am Tablett oder Smartphone. Trotz aller Anstrengungen, haben sich diverse Magazine langsam aber sich im italienischen Couchtisch gestapelt und in mir eine Verlangen nach “Verräumen” ausgelöst.

Gewissenhaft das Internet durch gestöbert fiel die Wahl auf den Koziol “Milano”. Eine modernen und zugleich klassischen Zeitungsständer aus der Odenwalder Kunststoff-Designerschmiede. Farblich passt das Grau perfekt zum Schöner Wohnen Farbton “Manhattan” im Wohnzimmer. Und mit ca. 35 – 40 € Straßenpreis ist die Investition in eine schöne neue Heimat für die Zeitschriften durchaus moderat.

Koziol Onlineshop: Zeitungsständer “Milano”

GNTS – Germany’s next top smartphonecase


Mein Smartphone ist mir ziemlich wichtig und wenn ihm etwas passieren würde, dann würde mich das mittelschwer treffen. Ergo versuche ich es stets in “Plastikwatte” zu packen, damit es all seine Einsätze, auch die robusten wie Sandkerwa, gut übersteht.

Zwei Komponenten

Bisher habe ich immer auf die Otterbox gesetzt. Außen Hartschale, innen Silikon. Extrem “rugged”, aber nicht immer ganz so elegant. Deshalb habe ich mich auch nach einer Alternative “für den Business-Einsatz” umgesehen und bin auch den relativ neuen Hersteller Spigen gestoßen. Zwar scheint das Case etwas weniger Hülle zu bieten, dafür sieht der Zweikomponentenbausatz schlanker und chiqer aus. Die Gummierte Hülle, die guten Grip liefert, wird von einem Rahmen aus Hartplastik umrandet, der sehr stabil wirkt und in verschiedenen Farben zu haben ist. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und die Spaltmaße sind hervorragend. Das Smartphone sitzt bombensicher im Case.

The Galaxy neo Hybrid is designed to highlight the curves of the Galaxy S4. It fits precisely onto the phone for a natural and sleek look. – spigen.com

Protections meets Style

Wer also ein Smartphone Case sucht, das Schutz und Stilfaktor vereint, der ist bei Spigen mit der “Neo Hybrid” gut aufgehoben und muss bei Amazon knapp 22 Euro berappen. Ich selbst habe mir mittlerweile auch noch die komplett schwarze Variante zugelegt weil mit das Gesamtpaket so gut gefällt. Daumen hoch!

Der Barbie-Job


Der Barbie-Job Manchmal gibt es auch lustige Momente im Job. Man nehme eine Filmtour einer bekannten Mädchenspielzeug-Marke in einem örtlichen grünen Ökobad zum Anlass. Dann erfreut man die Freundin, dass sie nach 20 Jahren ihre alte Barbie-Kiste vom Dachboden holen und Figuren, Klamotten und weitere Ausrüstungsgegenstände sortieren und anprobieren darf. Im Büro macht man die […]

Izzy – eine neue Wohnung für die Digicam


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Meine Nikon V1 und Zubehör haben, nach ein wenig Suche, ein neues cooles Zuhause von der finnischen Marke Golla gefunden. “Izzy” ist eine nahezu maßgeschneiderte Fototasche in leuchtend gelb.
Außen beschichtet und wasserabweisend, innen aufteilbar inklusive Reißverschlußfach und dabei vor allem nicht zu groß. Genau richtig für eine Systemkamera mit Zubehör wie Blitz, zweites Objektiv und Speicherkarte.

Produktseite auf www.golla.com

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

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Ulrich Tukur ist zweifelsohne einer der allerbesten deutschen Schauspieler. Egal ob als TV Kommissar mit Gehirntumor im Tatort, als skrupelloser Stasi-Mann bei Das Leben der Anderen oder vielen weiteren herausragende TV- und Kinoproduktionen, Tukur bleibt durch seine Rollen stets nachhaltig in Erinnerung.

Nur wenige wissen, dass neben der Schauspielerei seine Liebe der Revue- und Tanzmusik der 1920iger – 50er Jahre gilt. Davon konnte, nein durfte sich Bamberg zu Beginn dieser Woche überzeugen. Zusammen mit seinen skurril wirkenden Rhytmus Boys schmetterte der Schauspielstar mit Klavier, Elektroorgel und Ziehharmonika ein herrliches Stück nach dem anderen, irgendwie zwischen Melancholie, Beschwingtheit und Klamauk. Unterbrochen von hervorragenden und aberwitzigen, teils grotesken Bühnenspieleinlagen mit schier unbeschreiblichen Albernheiten. Wunderbar leicht, aber gar nicht seicht und dennoch schwer zu begreifen und schon gar nicht zu beschreiben. Grandios!

Selten ist es zu beobachten, dass bei einem Konzertereignis Menschen jeglicher Generation und sozialen Milieus einhellig die Köpfen im Rhythmus bewegten – von der Omi mit Krücken bis hin zum jungen Studenten. Das Quartett hat es auf jeden Fall geschafft generationsübergreifend zu begeistern und mit  ihren Theatereinlagen die Lachmuskeln des Publikums aufs äußerste zu strapazieren.

Note: 1 mit *