Mein IKEA-Stück: RÅSKOG


Es ist ein paar Monate her, da hab ich zusammen mit meinem besten Freund Olli eine Wohnung für ihn angesehen. Es war eine toll eingerichtete Dachgeschosswohnung. Beim Blick in jede Ecke war schnell klar, das junge Päärchen, das noch darin wohnte, hat einen klasse Einrichtungsgeschmack mit einem angenehmen Mix aus wertigem Oldschool-Stil und moderner Leichtigkeit. Unter anderem habe ich im Wohnzimmer den IKEA Servierwagen RÅSKOG mit allerlei Utensilien und Büchern entdeckt, direkt neben einem alten braunen Ledersessel. Dort habe ich mich gleich in das Teil verliebt und mir vor Kurzem relativ planlos zwei Exemplare in der Fürther Filiale des gelb-blauen Möbelgiganten gezogen. Irgendeinen Verwendungszweck würde ich schon noch finden, dachte ich damals.

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Felldingsbumms Nummer 3


Lange stand eine alte Tchibo-Lampe mit praktischer Touch- und Dimmerfunktiuon ungenutzt im Keller. Sie passte einfach nicht mehr zu unserem Einrichtungsstil, nachdem zwei fellige dunkelbraune Mitbewohner eingezogen waren. Zum einen  Jack Russel Terrier Manolo, zum anderen ein großes Stierfell, dem wir den Spitznamen „Klaus“ in Anlehnung an den Bamberger Citymanager Stieringer verpasst haben. Für Manolo ist Klaus eine große Liebe, auf dem es sich immer intensiv zu sonnen und zu rubbeln gilt.

Nach einigen erfolglosen Unternehmungen einen neuen Lampenschirm zu finden, haben wir am vergangenen Samstag im Neubert einen Zufallsfund gemacht. Zwar war der Lampenschirm nicht ganz günstig, aber die perfekte Ergänzung in das Wohnzimmerinterieur mit Hund und Bodenauflage. Jetzt gibt es also insgesamt drei fellige Mitbewohner und auch die Lampe durfte nach erfolgreichem Restyling mit neuem Chic-Faktor wieder zu uns nach oben ziehen. Nur einen Namen hat das gute Patchwork-Stück noch nicht.

 

Voller Erfur(ch)t auf den Spuren von Goethe und Schiller


Lange war ich meiner Freundin in den Ohren gelegen, dass ich mal Richtung Thüringen will. Manchmal hört sie eben doch auf mich, folgerichtig wurde mir ein verlängertes Wochenende in Weimar & Erfurt geschenkt. München, Regensburg und diverse andere Ziele hatten wir allesamt bereits durch so waren wir auf das gespannt, war hinter dem Thüringer Wald liegt. Das Resümee möchte ich Euch nicht vorenthalten:

So kommt Ihr hin

Die Anfahrt ist dank der neuen Autobahn prima. Von Bamberg einfach die A71 bis zum Dreieck Suhl, danach die A73 bis Erfurt durchfahren. Dank der neuen Tunnels unter dem Thüringer Wald ist man in deutlich unter zwei Stunden am Ziel.

Erfurt

Thüringens Landeshauptstadt ist wirklich ein schöner Ort. Dafür sorgt nicht nur der imposante Dom und St. Serveri oder die Krämerbrücke als klassische touristische Highlight, sondern auch die vielen kleinen Gässchen und die durchgängige historische Bausubstanz in der Innenstadt. Wunderschön verzierte Fassaden laden zum Stadtbummel ein,  wo mal viele tolle Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten entdeckt. Gerade wenn man am Fischmark vis a vie vom Rathaus denkt, „ach schöne wars“, sollte man den Spaziergang über die Brücke wagen. Dahinter schlängelt sich ganz plötzlich die Fußgängerzone weiter durch die Stadt.

Parken im historischen Petersberg am Dom ist nicht nur schön, sondern mit 6 Euro Tagestarif auch wirklich günstig. Nach der Autofahrt ist ein schöner, geführter Stadtspaziergang wirklich zu empfehlen. Es gibt wirklich viel Wissenswertes über die Historie Erfurts und wer hätte schon gedacht dass die Redewendungen „blau machen“ oder ein „blaues Wunder erleben“ den Ursprung in der Färberstadt haben.  Wir haben übrigens ein wirklich schöne Café / Bistro entdeckt. Direkt nach der Krämerbrücke wartet die „Drogerie“. Zwischen entsprechenden Einrichtungsgegenständen und Interieur kann man leckere Speisen, Kuchen und Quiche konsumieren und dem dazugehörigen Rauhaardackel beim Rumschwänzeln zwischen den Stühlen zusehen.

Weimar

Vor vielen Jahren, kurz nach der Wende, war ich schon einmal auf Klassenfahrt mit der Schule in Weimar. Viel habe ich nicht mehr wiedererkannt. Was zum einen natürlich an mir selbst, zum anderen aber auch an der Stadt selbst lag. Wie schon in Erfurt, lohnt sich auch in dieser geschichtsträchtigen Stadt eine Führung. Die sieben Euro waren bestens investiert und unsere Führerin hat genau den richtigen Tonschlag zwischen Wissenstransfer und netten Anekdoten getroffen. Das historische Weimar in seiner heutigen städtebaulichen Form wurde erst zum Kulturhauptstadtjahr, kurz von der Jahrtausendwende, wieder erreichtet. Mehr als 1 Mrd. DM wurden investiert und das neu Erschaffene nach altem Vorbild kann sich sehen lassen. Weimar ist nicht allzu groß. Das bedeutet kurze Wege durch charmante Gässchen zwischen all den prachtvollen Sehenswürdigkeiten.  Wer genug von der Residenz, der Anna Amalia Bibliothek oder der Bauhaus-Architektur hat, der kann an Goethes Gartenhaus kilometerlang in Parklandschaften als der Ilm entlang spazieren. Vor allem im Frühjahr und Sommer sollte das jeder Besucher auskosten.

Für das kulinarische Wohl können wir „Hanz & Franz“ empfehlen. Bei raffinierte Hausmannskost Thüringer Art über vegetarische bis zu veganen Angebote sollte für jeden etwas dabei sein. Unser Essen war super lecker, ganz frisch zubereitet und frei von Zusatz- oder Konservierungsstoffen. Eine nette Whisky-Einführung vom sympathischen Gastronom gab es obendrein.

Fact to know

Goethe war vor allem Minister und kaum Literat. Heute wäre er wohl ein Topmanager oder Superminister, der dreiviertel aller Ämter in Personalunion inne hätte. Die Literatur war ihm nur ein Hobby im Alter. 

Fazit

Hinfahren, eine schöne Wochenendreise lohnt allemal, auch weil es dort irgendwie anders ist wie bei uns in Franken.

Motivation statt Revolution


Im Moment muss ich täglich aufs Neue gegen einen Mix aus Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen. Nicht unbedingt die beste Voraussetzung, um riesige Vorsätze zu fassen. Deshalb habe ich dies auch nicht getan. Gelinde gesagt, mangelte und mangelt es mir einfach an Motivation.

Andere sind mir hier mehrere Schritte voraus und waren sogar derart motiviert, einen ganzen Tag zum Thema Motivation zu organisieren. „Boah“, denke ich mir, das könnte doch mein Weckruf für 2014 sein. Das 10. Wobla Expertenforum mit dem schönen Titel „MOTIVAT!ON – Ihr ganz persönlicher Kick-Off 2014„. Das klingt doch schon mal gut – das schau ich mir gerne an.

Ich bin schon gespannt, herauszufinden wie mein Kick-Off aussehen wird. Ich werde von einem Zauberer namens Jörg Alexander lernen, dass wir uns öfter täuschen lassen und einer Illusion hingeben, wie uns lieb ist. (Ja, ich glaube fest an die 5. Brose Baskets Meisterschaft in Serie, ehrlich!). Dr. Stephan Frädrich wird nach diversen Pro7 Top Models nun endlich mir erklären, wie ich mit dem Günter-Prinzip meinen inneren Schweinehund überwinde. Dabei wäre allerdings noch zu klären, ob das böse Tier auf den Namen Günter hört oder es einen Günter-Superhelden gibt, der ihm den Garaus macht. Bis zum 1. Februar muss ich mich mit dieser Fragestellung wohl noch quälen.

Ein neues Buch

Neuen Lesestoff bekomme ich auch noch vorgestellt: „Der Fisch stinkt vom Kopf“ schreibt Hein Hansen in seinem Besteller-to-be. Und Irgendwie erinnert mich dieser Ostfriese verdammt an Michael „Big Social Mike“ Ehlers. Vom Verfasser der Social Media Revolution geht es zum Referenten über Social Media Motivation. Wie gewinne ich mehr Facebook-Fans und wie motiviere ich sie treue und aufmerksame Follower zu sein? Von Elmar Rassi erwarte ich im wahrsten Sinne des Wortes „einen rassige Vortrag“, der in Zeiten einer gewissen Facebook-Müdigkeit und Überfrachtung sicher hochspannend wird.

Ich bin auf jeden Fall dabei, vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen von Euch und wir starten anschließen Topmotiviert durch – off- und online. Karten gibts ab 59.- Euro unter www.wobla-expertenforum.de. Und wer keine Lust hat, mit Tupperware anzureisen, für den gibt’s für ein paar Euro mehr sogar Catering – hoffentlich Fischkopflos.

Noch mehr Motivation gefällig?

Ach ja, und wer so schön motiviert war und bei Facebook oder im Blog dem Post ein „Like“ oder Kommentar gegeben hat (oder er noch geben wird), der kann einen iPod Shuffle 3. Generation mit 4 GB Speicher gewinnen. Netterweise haben FMS Computer (www.fms-computer.de), ein Apple Premium Reseller in der Kettenbrückenstraße 1 in Bamberg und das Institut Michael Ehlers, so ein cooles Ding zur Verfügung gestellt. (Teilnahmeschluss: Mittwoch 29.01., der Rechtsweg ist ausgeschlossen ebenso wie eine Barauszahlung.)

 

Rezession: Jabra Solemate Mini


Mit der Soundqualität der On-Board-Lösungen meiner mobilen Geräte war ich stets unzufrieden – egal ob ich Musik hören oder etwas in der Mediathek ansehen wollte. Zwar liegen auf meinem Schreibtisch zwei hochwertige Kopfhörervarianten von Teufel und Marshall (In-Ear), aber manchmal möchte ich auch in den schnellen und problemlosen Soundgenuss kommen, ohne mein Ohr zu belegen. Und alles möglichst mobil!

Guter Sound bei wenig Volumen

Dem Amazon Cyber Monday ist es geschuldet, dass ich mir die Jabra Solemate Mini (Jabra Website) bestellt habe. Statt 99.- € UVP wurden diese für 59.- € angeboten und zu diesem Preis habe ich zugegriffen. Dafür gibt es eine kleine Soundbox mit ordentlich Bumms (natürlich in Relation zur Größe). Es ist fast ein wenig verwunderlich, wo der Solemate Mini diese Kraft aus den 125 x 53 x 60 mm Abmessungen her nimmt. Bluetooth und NFC machen das verbinden mit dem Notebook und dem Smartphone super einfach. Die gummierte Oberfläche und der gerillte Fuß – in dem sich auch noch versteckt ein normales Anschlusskabel mit Klinkensteckern befindet – sorgen auch auf schrägen und glatten Oberflächen für einen sicheren Stand.

Klein und mobil

Der Sound ist gut, um Klassen besser als die Lautsprecher am Smartphone oder selbst hochwertige eingebaute Notebook-Speaker. Wirklich toll dabei ist, dass man den Jabra Solemate Mini einfach überall mit hin nehmen kann. Egal ob man draußen im Freien ein wenig Musik genießen möchte oder man sich unabhängig von der Soundquelle in der Wohnung bewegt. Einfach nur die kleine Box mit in die Küche,  ins Bad oder ins Schlafzimmer mitnehmen und ununterbrochen weiterhören.

Zudem kann der Jabra Solemate Mini auch noch als wirklich funktionale Freisprecheinrichtung verwendet werden. Insgesamt macht das Produkt einen wirklich sehr hochwertigen Eindruck, angefangen von den Verpackungsmaterialien bis hin zur Gehäusehaptik. Einzig eine Titelsteuerung fehlt, aber das ist mein Speakern dieser Kategorie auch kein absolutes muss und bisher in der Praxis nicht negativ aufgefallen.

Insgesamt ein nettes Spielzeug für jeden, der irgendetwas zwischen On-Board- und High-End-Sound sucht und dabei nicht ständig Kopfhörer tragen möchte.